6. August 2018, 11:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

G.U.B. Analyse: „A-“ für Deutsche Finance Income – Zins 1

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet die Emission „DF Deutsche Finance – Zins 1“ mit insgesamt 78 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A-).

Baubranche in G.U.B. Analyse: „A-“ für Deutsche Finance Income – Zins 1

Die Emittentin investiert international in Immobilien- und Infrastrukturprojekte (Symbolbild).

Emittiert werden Namensschuldverschreibungen mit “qualifiziertem Nachrang”. Die Emittentin ist ein Unternehmen der Deutsche Finance Group aus München. Sie plant, mittelbar über eine 100-prozentige Tochtergesellschaft in Luxemburg, internationale Investitionen in den Assetklassen Immobilien und Infrastruktur.

Die nachrangige Verzinsung beträgt drei Prozent pro Jahr zuzüglich eines Sonderzinses von sechs Prozent bei der geplanten Rückführung der Namensschuldverschreibungen im Jahr 2026. Die Mindest-Zeichnungssumme beträgt 1.000 Euro plus sechs Prozent Agio.

Stärken/Chancen

Zu den Stärken/Chancen zählt G.U.B. Analyse die ausgezeichnete Managementqualität der Deutschen Finance Group, die ihre Fähigkeit zur Umsetzung von internationalen Investitionsstrategien in den relevanten Bereichen durch vorherige Emissionen nachgewiesen hat.

Zudem wird eine breite Risikomischung angestrebt und grundsätzlich kein weiteres (externes) Fremdkapital auf Ebene der Emittentin aufgenommen. Die Kosten für Kapitalvermittlung und Konzeption sind moderat und – obwohl es sich um eine Emission nach dem Vermögensanlagengesetz handelt – wurde eine externe Verwahrstelle freiwillig vertraglich angebunden.

Schwächen/Risiken

Als Schwächen/Risiken sieht G.U.B. Analyse, dass die Zielobjekte/ -projekte noch nicht bekannt und die laufenden Kosten recht hoch sind. Zudem ist der Zinssatz vergleichsweise niedrig, ein besteht kein Chancenpotenzial darüber hinaus und bei den einzelnen Investitionen sind gegebenenfalls generelle unternehmerische Risiken vorhanden.

Die vollständige Analyse steht auf www.gub-analyse.de zum kostenlosen Download zur Verfügung. G.U.B. Analyse ist Deutschlands ältestes Analysehaus für Sachwert-Emissionen – seit 1973 – und gehört als Marke des Deutschen Finanzdienstleistungs-Instituts GmbH (DFI) zu der Cash.Medien AG, die auch „Cash.“ verlegt.

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...