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Neitzel bestückt Zukunftsenergie Deutschland 4 weiter

Für die in 2017 vollplatzierte Vermögensanlage Zukunftsenergie Deutschland 4 wurden zum 1. Mai zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) erworben, die seit 2012 in Betrieb sind. Zuvor hatte der Emittent bereits in Solaranlagen investiert.

In dem Kraftwerk werden Holzabfälle zu Strom und Wärme (Symbolbild).

Der Kaufpreis für die BHKW beträgt 5,6 Millionen Euro, teilt Neitzel & Cie. mit. Die beiden 20-Zylinder-BHKW mit 4,548 Megawatt Leistung erzeugen demnach 27,3 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom und 31,3 Millionen kWh Wärme.

Der Strom wird in das örtliche Stromnetz eingespeist. Die Vergütung erfolge bis Ende 2032 nach dem Erneuerbare Energien Gesetz, Stand 2012 (EEG 2012). Die erzeugte Wärme wird zum größten Teil in das örtliche Fernwärmenetz der Stadtwerke Ulm (SWU) eingespeist und vergütet.

Die Motoren sind Teil eines Heizkraftwerks bei Ulm. Die Gaserzeugung und -aufbereitung bleibt weiterhin beim Verkäufer. Das Gas als Brennstoff der BHKW ist der Mitteilung zufolge über einen langjährigen Gasliefervertrag gesichert. Die BHKW könnten alternativ auch mit Bio-Erdgas betrieben werden.

Brennstoff: Holzgas

Nach den Erläuterungen wird im Heizkraftwerk unbehandeltes Holz unter hohen Temperaturen verschwelt, wodurch der eigentliche Brennstoff für das Heizkraftwerk entsteht: Holzgas. Dieses Gas wird demnach in den BHKW verbrannt und somit Strom und Wärme erzeugt.

Die gesamte Anlage werde langjährig durch das Fachpersonal der SWU technisch betrieben und überwacht. Das Holz stamme vorwiegend aus der Wald- und Landschaftspflege in der Region der Städte Ulm und Neu-Ulm. Neben den jetzt erworbenen BHKW habe der Zukunftsenergie Deutschland 4 bereits in 14 Solarparks mit gut zehn Megawatt Leistung investiert. (sl)

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