15. Juli 2019, 10:00
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60 Prozent weniger Vermögensanlagen-Prospekte

Das könnte auch auf die Direktinvestments zutreffen, die im BaFin-Journal ebenfalls hart angegangen worden waren und im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von fünf auf zwei Emissionen zurückgingen. Hier dürfte aber auch die P&R-Pleite besonders stark nachwirken. Welcher Effekt überwiegt, ist insofern schwer auszumachen.

Was die Gründe im einzelnen nun gewesen sein mögen, festzuhalten bleibt: Das Segment der Vermögensanlagen hat im ersten Halbjahr 2019 kräftig Federn lassen müssen, auch gegenüber den Publikums-AIFs.

13 neue Publikums-AIFs

Im Vorjahreszeitraum hatte es noch fast doppelt so viele neue Vermögensanlagen-Prospekte wie AIFs gegeben. Nun sind die Vermögensanlagen erstmals seit 2014 sogar hinter die Anzahl der Fonds zurückgefallen.

Für die AIF-Branche allerdings kann das nicht wirklich ein Anlass zur Freude sein: Grund für den Führungswechsel ist schließlich nicht die eigene Stärke, sondern nur die Schwäche der anderen.

Im ersten Halbjahr 2019 war die Anzahl der neuen Publikums-AIFs mit 13 zwar um eine Emission höher als im Vorjahreszeitraum. Aber das ist lediglich als stabil zu bezeichnen – und zwar als stabil niedrig. Eine positive Trendwende ist auch bei den voll regulierten Produkten weiterhin nicht zu verzeichnen.

Stefan Löwer ist Geschäftsführer der G.U.B. Analyse Finanzresearch GmbH und betreut das Cash.-Ressort Sachwertanlagen. G.U.B. Analyse gehört wie Cash. zu der Cash.Medien AG.

Foto: Florian Sonntag

 

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