2. Juli 2019, 11:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

G.U.B. Analyse: „A“ für WIDe Fonds 8

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet den alternativen Investmentfonds WIDe Fonds 8 der WIDe Gruppe aus Ebermannstadt mit insgesamt 79 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A).

Shutterstock 204508570 in G.U.B. Analyse: „A“ für WIDe Fonds 8

WIDe ist auf Bestandsimmobilien mit dem Schwerpunkt Wohnungen spezialisiert (Symbolbild).

Der Fonds plant über eine oder mehrere Objektgesellschaften mittelbare Investitionen in deutsche Immobilien. Nach den Anlagebedingungen müssen davon 60 Prozent auf Wohnungen entfallen. Der regionale Schwerpunkt liegt nach Angaben der WIDe insbesondere in den Bundesländern Bayern, Sachsen und Thüringen und damit in räumlicher Nähe zu dem Unternehmenssitz in Ebermannstadt (Franken).

Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) ist die hauseigene WIDe Wertimmobilien Deutschland Fondsmanagement GmbH, die seit 2017 über eine entsprechende Zulassung der Finanzaufsicht BaFin verfügt. Die Mindestbeteiligung liegt bei 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio.

Stärken/Chancen

Als Stärken/Chancen beurteilt G.U.B. Analyse, dass das Management über langjährige branchenspezifische Erfahrung verfügt und den Marktzugang durch Vorläuferfonds belegt hat.

Dazu zählt neben den zuvor sieben WIDe-Emissionen, von denen vier mit jeweils zweistelligen Durchschnittserträgen bereits beendet wurden, auch die Tätigkeit des geschäftsführenden Gesellschafters Dieter Lahner als Vorstandsvorsitzender der ZBI AG zwischen 2003 und 2009. In dieser Funktion verantwortete er nach den vorliegenden Informationen fünf ähnlich konzipierte Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 1,05 Milliarden Euro, die ebenfalls bereits mit insgesamt sehr guten Ergebnissen für die Anleger wieder aufgelöst wurden.

Positiv beurteilt G.U.B. Analyse daneben die Investition grundsätzlich nur in Bestandsimmobilien, die geplante Risikomischung sowie die räumliche Nähe der WIDe zu den geplanten Investitionen. Zudem bestehen keine Auslands- oder Wechselkursrisiken, die Ergebnisse bei Eintritt der Prognose sind vergleichsweise hoch und die Treuhänderin ist rechtlich unabhängig von der KVG.

Schwächen/Risiken 

Als Schwächen/Risiken sieht G.U.B. Analyse, dass es sich um einen Blind Pool handelt, die Anlagebedingungen weit gefasst sind und in der Person von Dieter Lahner ein Schlüsselpersonenrisiko besteht (auch wenn zwei Söhne von ihm in verantwortlichen Positionen in der WIDe-Gruppe arbeiten und KVG über einen zweiten Geschäftsführer mit adäquater Erfahrung verfügt).

Zudem ist keine Platzierungsgarantie oder Realisierungsschwelle vorgesehen, der Prospekt enthält keine Detailprognose und keinen tabellarischen Investitionsplan, die (separat zur Verfügung gestellte) Ergebnisprognose ist teilweise ambitioniert und die laufenden Kosten sind erhöht.

Die vollständige G.U.B. Analyse steht auf www.gub-analyse.de zum kostenlosen Download zur Verfügung. Verantwortlich für den Inhalt ist die G.U.B. Analyse Finanzresearch GmbH. 

Hinweis/Disclaimer: G.U.B. Analysen sind kein Angebot und keine Aufforderung zur Beteiligung und bieten keine Garantie vor Verlusten. Alternative Investmentfonds enthalten stets auch Risiken bis zum Totalverlust der Einlage. Die G.U.B. übernimmt keinerlei Gewähr oder Haftung. Weitere wichtige Hinweise finden Sie auf gub-analyse.de bzw. in der vollständigen Analyse. Grundlage für eine etwaige Beteiligung an dem Fonds sind ausschließlich der Verkaufsprospekt, die gesetzlich vorgeschriebenen wesentlichen Anlegerinformationen sowie gegebenenfalls weitere Unterlagen des Emittenten.

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Überlastet und ausgebrannt

Hoher Zeitdruck und zunehmende Arbeitsverdichtung, aber auch zu viel Arbeit für die eigentlich vereinbarte Arbeitszeit sind Faktoren, die bei vielen Beschäftigten hierzulande zu Überlastung führen. Das zeigt der aktuelle DGB-Report „Arbeiten am Limit“.

mehr ...

Immobilien

Tipps für Mieter: Betriebskostenabrechnung ohne böse Überraschungen

Zu hoher Warmwasserverbrauch, einmalige Reparaturen oder ein falscher Umlageschlüssel: Die jährliche Betriebskostenabrechnung sorgt bei Mietern und Vermietern immer wieder für Streit und Diskussionen. Dabei muss nicht immer ein zu hoher Wasser- und Heizungsverbrauch des Mieters die Ursache für eine falsche Betriebskostenabrechnung sein. Nicht selten sind Kosten aufgelistet, die gar nicht umlagefähig sind. Worauf Mieter daher achten sollten, erklären die Experten des Full-Service Immobiliendienstleiters McMakler.

mehr ...

Investmentfonds

Erster regulierter Handelsplatz für digitale Assets

Nach dem Start des Handels für ausgewählte Nutzer im September steht die Digital Exchange der Börse Stuttgart (BSDEX) nun allen Interessierten in Deutschland offen. An Deutschlands erstem regulierten Handelsplatz für digitale Vermögenswerte können die Nutzer aktuell Bitcoin gegen Euro handeln, weitere digitale Assets sollen hinzukommen.

mehr ...

Berater

Schweizer Verwahrer für “Kryptowerte” will nach Deutschland

Die Crypto Storage AG aus Zürich will eine eigene Präsenz in Deutschland aufbauen und kündigt an, eine Lizenz als “Kryptowerteverwahrer” für digitale Werte wie Bitcoin beantragen zu wollen. Hintergrund sind die neuen gesetzlichen Regelungen in Deutschland ab 2020.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia kauft Healthcare-Immobilie in Hamburg

Das Immobilienunternehmen Patrizia AG hat für seinen Fonds Pflege Invest Deutschland I eine gemischt genutzte Immobilie mit Schwerpunkt auf sozialer und medizinischer Versorgung in Hamburg erworben.

mehr ...

Recht

Neues Urteil: Vorsicht bei “Service Calls”

“Service Calls“ eines Versicherungsmaklers können unzulässige Werbung sein. Auf ein entsprechendes Urteil des OLG Düsseldorf vom 19. September 2019 (Az.: 15 U 37/19) hat nun die Rechtsanwaltskanzlei Wirth hingewiesen.

mehr ...