7. Januar 2019, 11:49
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Was bringt 2019 den Sachwertanlagen?

Cash. hat für das nächste Heft (Ausgabe 2/2019) bei Anbietern von Vermögensanlagen erste Platzierungszahlen und Einschätzungen zum Geschäftsverlauf 2018 sowie zu den Aussichten eingeholt. Sie lassen auch in diesem Segment auf eine insgesamt verhalten positive Entwicklung schließen (auch wenn bei der noch anstehenden kompletten Markterhebung allein durch den Ausfall von P&R ein Großteil des Platzierungsvolumens fehlen wird).

Doch es gibt auch Bremsklötze. Zum einen lässt Unsicherheit nicht wenige Anleger vor langfristigen Anlageentscheidungen zurückschrecken. Zum anderen wird die Objektbeschaffung für die Fondsmanager wegen der anhaltend hohen Assetpreise schwierig bleiben.

Umsetzung der MiFID II im freien Vertrieb 

Zudem steht die Umsetzung der MiFID II auch im freien Vertrieb an, also für Finanzdienstleister mit Erlaubnis nach Paragraf 34f Gewerbeordnung. Sie erfolgt hauptsächlich durch eine Neufassung der Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV), für die das Wirtschaftsministerium im November endlich einen Entwurf veröffentlicht hat.

Wie die Endfassung aussehen wird und wann sie in Kraft tritt, ist noch offen. Sicher ist jedoch, dass die neue FinVermV umfassende Neuregelungen enthalten wird und wohl zunächst für einigen Sand im Vertrieb über freie Finanzdienstleister sorgen wird.

Wieviel Sand es sein wird, hängt vor allem davon ab, inwieweit noch Änderungen bezüglich der Aufzeichnungspflicht von Telefonaten mit Kunden (“Taping”), den Vorschriften zum Zielmarkt und einer Übergangsfrist, die bisher nicht vorgesehen ist, vorgenommen werden.

Doch trotz der Bremsklötze sind die Aussichten für Sachwertanlagen 2019 aus einem einfachen Grund insgesamt positiv: Den Anlegern bleibt schlicht kaum eine andere Wahl. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein frohes und erfolgreiches neues Jahr!

Stefan Löwer ist Chefanalyst von G.U.B. Analyse und betreut das Cash.-Ressort Sachwertanlagen. Er beobachtet den Markt der Sachwert-Emissionen als Cash.-Redakteur und G.U.B.-Analyst insgesamt schon seit mehr als 25 Jahren. G.U.B. Analyse gehört wie Cash. zu der Cash.Medien AG.

Foto: Florian Sonntag

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