26. Juni 2020, 13:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Buss Capital: Corona-Rückschlag für Offshore-Investments

Alle 34 Tank- und Standardcontainer-Direktinvestments des Asset Managers Buss Capital haben bis zum 30. Mai 2020 vertragsgemäße oder überplanmäßige Auszahlungen an die Anleger geleistet. Die zehn Offshore-Direktinvestments blieben dagegen hinter den Erwartungen zurück und müssen wegen Corona einen Rückschlag hinnehmen.

20 Fuss Container RafflesLease in Buss Capital: Corona-Rückschlag für Offshore-Investments

20-Fuß Standardcontainer

Das geht aus dem “Investmentreport 2019/2020” hervor, den Buss Capital nun veröffentlicht hat. Insgesamt hat das Unternehmen demnach 44 Direktinvestments mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 212 Millionen Euro an private Anleger vertrieben. Davon wurden bisher 34 Direktinvestments mit einem Volumen von rund 148 Millionen Euro aufgelöst.

Die 34 Publikums-Direktinvestments in Standard- und Tankcontainer haben bis Ende Mai 2020 Mietzahlungen von rund 17,3 Millionen US-Dollar und rund 24,3 Millionen Euro sowie Rückkaufpreiszahlungen von rund 37,1 Millionen US-Dollar und rund 92 Millionen Euro geleistet.

Hintergrund war der Verkauf der Tankcontainerflotte mit rund 51.200 CEU (Cost equivalent Unit) an eine Tochtergesellschaft der französischen Staatsbahn, Ermewa Intermodal (Suisse). Der Verkauf war die größte Tankcontainer-Transaktion der letzten Jahre.

Offshore-Investments deutlich unter Plan

Die zehn Offshore-Direktinvestments (Container zum Einsatz speziell auf Ölbohr- und Förderplattformen) liegen dem Report zufolge wegen des schwachen Marktumfelds hingegen deutlich unter Plan, auch gegenüber einer 2016 beschlossenen Umstrukturierung. “Der langsam anziehende Trend der Vorjahre setzte sich auch im Jahr 2020 zunächst fort, bis die negativen Effekte durch die Corona-Pandemie wieder zu deutlichen Marktverwerfungen führten”, heißt es in dem Report.

Die Vermietungsstruktur der Container werde im ersten Halbjahr optimiert. Nachdem eine grundsätzliche Einigung bereits erreicht wurde, sei aufgrund der aktuellen Coronakrise und ihren Folgeerscheinungen – wie insbesondere ein dramatisch gesunkener Ölpreis – noch unklar, ob und wenn ja wann diese Umstrukturierung tatsächlich wie vereinbart umgesetzt werden könne. “Weiterhin wird ein Kapitalerhalt angestrebt, der jedoch eine weitere Verlängerung der Laufzeit erfordern wird”, so die Ankündigung.

Foto: Buss Capital

 

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bestnote: DFSI vergibt Triple-A an WWK

Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) zeichnet die WWK Lebensversicherung in seiner aktuellen Studie zur Unternehmensqualität als einzigen Lebensversicherer mit der Bestnote AAA (Exzellent) aus. Bewertet wurden die Kriterien Substanzkraft, Produktqualität und Service. Die WWK konnte in allen drei Bereichen überzeugen und wurde damit erneut als führendes Unternehmen in der Branche ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Wasserstoff-Durchbruch in Sicht?

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, zeichneten sich im Bereich der Wasserstoff-Technologie zuletzt zahlreiche Fortschritte ab. Wird Wasserstoff jetzt auch für PKWs nutzbar?

mehr ...

Berater

Garantieverpflichtungen: Bei 24 Lebensversicherern reicht es nicht (mehr)

Bei 24 von 82 Lebensversicherern reichten die 2019 erwirtschafteten Erträge aus der Kapitalanlage nicht aus, um die Garantieverpflichtungen zu erfüllen und die gesetzlich vorgeschriebene Reserve zu bedienen. Das zeigt die aktuelle Analyse des Zweitmarkthändlers Policen Direkt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...