22. April 2020, 12:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Lichtmiete trotz Corona optimistisch für 2020

Die Deutsche Lichtmiete AG meldet für 2019 ein weiteres Rekordjahr. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Corona-Pandemie das Geschäftsergebnis im zweiten Quartal 2020 negativ beeinflussen wird, rechnet danach aber „mit einer stärkeren Nachfrage nach unserem Geschäftsmodell“ und für das Gesamtjahr mit weiterem Wachstum.

Portraet Alexander Hahn 2019 300dpi in Deutsche Lichtmiete trotz Corona optimistisch für 2020

Alexander Hahn, Gründer und CEO der Deutschen Lichtmiete

Wie der Oldenburger LED-Leuchtenhersteller und Spezialdienstleister bekanntgab, haben sich die Umsätze der Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe im Jahr 2019 erwartungsgemäß erhöht. Der Umsatz wuchs mit 43,75 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr um 29,7 Prozent.

Ausschlaggebend dafür war eine deutliche Steigerung der umgesetzten Umrüstungsprojekte, also der Austausch von konventioneller Beleuchtung in Unternehmen durch gemietete LED-Leuchten. Das Mietmodell für die klimafreundliche stromsparende Modernisierung der Beleuchtungsanlage ermögliche Unternehmen und Kommunen eine liquiditätsschonende Umrüstung ohne eigene Investition und eigenen Aufwand. Damit einher gehe eine erhebliche Reduktion des Treibhausgases CO2.

2020 weiteres Wachstum

Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der Deutschen Lichtgmiete belief sich im vergangenen Geschäftsjahr auf 18,78 Millionen Euro (2018: 16,08 Millionen Euro). Auch im laufenden Geschäftsjahr 2020 rechnet die Deutsche Lichtmiete trotz schwieriger Rahmenbedingungen mit einem weiteren Wachstum.

Während viele etablierte Leuchtenhersteller mit hohem Konkurrenzdruck insbesondere aus Asien und mit Absatzschwierigkeiten konfrontiert seien, entwickele sich der Dienstleistungsbereich im B2B-Industrieleuchtenmarkt sehr positiv. Die Zahl der umgesetzten Projekte der Deutschen Lichtmiete hat sich zum Ende des Berichtsjahres auf 458 erhöht.

Mit den Auswirkungen internationaler Handelskonflikte und des Brexit, dem Strukturwandel in der Schlüsselbranche Automotive und der Digitalisierung stehe die deutsche Wirtschaft insgesamt vor großen Herausforderungen. Die Deutsche Lichtmiete habe dies im vergangenen Geschäftsjahr erfolgreich abfedern und ihr Ergebnis erneut steigern können. „Gerade in schwierigen Zeiten braucht die Wirtschaft neue Impulse und innovative Lösungen“, so Alexander Hahn, CEO und Gründer des Familienunternehmens.

“Gut aufgestellt und robust positioniert”

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Geschäftsergebnis im laufenden Jahr schließt die Deutsche Lichtmiete nicht aus und geht davon aus, dass diese das zweite Quartal negativ beeinflussen wird. Danach rechnet Hahn „mit einer stärkeren Nachfrage nach unserem Geschäftsmodell“. Er sieht sein Unternehmen auch auf Basis einer Creditreform-Bonitätsbewertung “gut aufgestellt und robust positioniert für die Zukunft”.

Die Cashflows bei der Deutschen Lichtmiete seien durch die fixen Mietverträge und stabilen Einnahmen weiterhin gesichert, so die Mitteilung. „Wir haben keine Befürchtungen dass es bei unseren bestehenden Mietern zu größeren Ausfällen kommt“, sagt Roman Teufl, Geschäftsführer der Deutsche Lichtmiete Vertriebsgesellschaft für ethisch ökologische Kapitalanlagen mbH, und sieht „aufgrund der gesunden Refinanzierung durch unsere Energie-Effizienz-Anleihen auch keine finanziellen Engpässe“. Die letzte Emission wurde erneut erfolgreich vorzeitig vollplatziert.

Foto: Deutsche Lichtmiete

 

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...