14. August 2020, 15:51
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Fidura Fonds trotzen der Corona-Krise

Das Emissionshaus Fidura Capital Consult GmbH zieht für seine Venture Capital Beteiligungen eine durchweg positive Bilanz für das Jahr 2019 und das erste Halbjahr 2020. Demnach befinden sich die beiden Fidura Portfoliounternehmen weiterhin auf Wachstumskurs und zählen sogar zu den Profiteuren der Corona-Krise. 

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Symbolbild

Insgesamt erreichten die aktuellen Beteiligungen seit Kapitaleinstieg von Fidura einen durchschnittlichen Wertzuwachs von 69 Prozent pro Jahr und entwickeln sich somit sowohl unter Rendite- als auch unter Nachhaltigkeitsaspekten äußerst erfreulich, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

So erreichte Veact, das jüngste Fidura-Beteiligungsunternehmen, ein Umsatzplus von über 30 Prozent. Das Unternehmen stellt seinen Kunden, zusammen mit Dienstleistungen im Bereich Marketing und Business Intelligence, eine automatisierte Software-as-a-Service-Plattform (SaaS) zur Verfügung. Dabei hat es sich auf die Automobilbranche spezialisiert. 

Umsatz “relevant vervielfacht”

Die m2p-labs GmbH konnte ihren Umsatz seit Investitionsbeginn der Fidura Fonds Ende 2013 der Mitteilung zufolge “relevant vervielfachen”. Das in Baesweiler bei Aachen ansässige Unternehmen beschäftigt sich mit der Entwicklung und Vermarktung von Analysegeräten (Mikrobioreaktoren) zur Durchführung von sogenannten Hochdurchsatz-Versuchsreihen im Bereich des zellulären Screenings und der Bioprozessentwicklung. “m2p” steht dabei für “from microreactor to process”.

Mit dem seit Ende 2013 von den Fidura Private Equity Fonds zugeführten Kapital forcierte das Unternehmen demnach nicht nur die technische Weiterentwicklung, sondern auch die Internationalisierung, unter anderem in China und in den USA. Darüber hinaus erfolgte bereits 2014 die Zertifizierung des Unternehmens nach der Umweltnorm ISO14001.

Absicherungsstrategie im Plan

Die 2001 gegründete Fidura war bis 2014 im Publikums-Neugeschäft aktiv und hat mit vier Fonds ein Gesamtvolumen von rund 110 Millionen Euro bei etwa 4.000 Anlegern platziert. Seitdem ist es recht still um das Unternehmen geworden. Drei Zielbeteiligungen wurden früheren Pressemitteilungen zufolge bereits wieder veräußert. Die ersten drei Fonds enthielten daneben eine optionale Absicherungsstrategie. Diese entwickelt sich der aktuellen Mitteilung zufolge bisher nach Plan.

Das Anlageergebnis des der Absicherungsstrategie zugrunde liegenden With-Profits-Fonds der Versicherungsgesellschaften Canada Life und Standard Life, lag demnach zum Jahresende 2019 im Zielkorridor. Die Fidura Fonds 1-3 verfügen außerdem über Rückkaufwerte “in zweistelliger Millionenhöhe”. Daneben bestehen, insbesondere bei dem ohne Absicherungsstrategie konzipierten Fonds 4, noch Bewertungsreserven, so die Mitteilung.

„Wir sind mit der Entwicklung der Fidura Fonds sehr zufrieden“, sagt Klaus Ragotzky, Gründer und Geschäftsführer des Emissionshauses. „Wir haben bisher alle Ziele erreicht, sowohl im Hinblick auf Private Equity, als auch in Bezug auf die angebotene Absicherungsstrategie.“

Foto: Shutterstock

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