13. August 2020, 13:44
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Fondsbörse sieht Zweitmarkt “zwischen Corona-Sorgen und Optimismus”

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG verzeichnete im Juli-Handel im Vergleich zu den Vorjahren eine leicht unterdurchschnittliche Handelstätigkeit bei etwas ermäßigten Kursen. Jedoch zeichne sich im Vergleich zu den Corona-geprägten Vormonaten eine leichte Erholung ab.

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Die Anzahl der vermittelten Anteile stieg auf 417 (Vormonat: 361 bzw. 335 Handelsabschlüsse). Das durchschnittliche Kursniveau erholte sich auf 64,37 Prozent (Vormonate: 51,59 Prozent bzw. 53,60 Prozent). Auch der Nominalumsatz war mit 13,45 Millionen Euro unter den gegebenen Umständen befriedigend (Vormonate: 16,34 bzw. 11,09 Millionen Euro), so die Fondsbörse.

Im Immobiliensegment ging es trotz aller aktuellen Fragezeichen zur wirtschaftlichen Zukunft von Büro-, Hotel- und Einkaufscenter-Beteiligungen leicht bergauf. Der durchschnittliche Handelskurs erholte sich deutlich von zuletzt 59,75 Prozent auf 79,99 Prozent im Juli.

Mit 267 Transaktionen war der Handel etwas lebhafter als in den Vormonaten (252 bzw. 225 Vermittlungen). Leidglich umsatzseitig fehlten die ganz großen Transaktionen für ein rundum optimistisches Bild. Insgesamt wurde im Segment ein Nominalumsatz von 8,78 Millionen Euro erzielt (Vormonate: 12,03 bzw. 6,38 Millionen Euro) und damit 65,28 Prozent des Gesamtumsatzes.

Schiffsbeteiligungen deutlich verbessert

Im Sektor Schiffsbeteiligungen stieg der Nominalumsatz von 2,00 Millionen Euro im Vormonat auf 2,19 Millionen Euro. Das durchschnittliche Kursniveau zog deutlich an auf 38,53 Prozent (Vormonate: 24,53 Prozent bzw. 24,40 Prozent). Die Anzahl der Transaktionen stieg ebenfalls deutlich auf 67 (Vormonate: 39 bzw. 37 Transaktionen). Insgesamt entfielen 16,28 Prozent des Gesamtumsatzes auf den Handel mit Schiffsfonds.

Die unter Sonstige Beteiligungen zusammengefassten Assetklassen wie Private Equity-, Erneuerbare Energien- und Flugzeugfonds knüpften in etwa an die Entwicklung der Vormonate an. Der Segment-Umsatz belief sich auf 2,48 Millionen Euro (Vormonate: 2,32 bzw. 3,38 Millionen Euro) aus 83 Vermittlungen. Der Durchschnittskurs bewegte sich mit 31,89 Prozent im Bereich des langfristigen Mittels (31,40 Prozent im laufenden Jahr).

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