1. Juli 2020, 12:31
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

G.U.B. Analyse: „A+“ für Ökorenta Erneuerbare Energien 11

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse Finanzresearch hat den Publikums-AIF „Ökorenta Erneuerbare Energien 11“ der Auricher Werte GmbH/Ökorenta mit insgesamt 82 Punkten bewertet. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A+).

Bildschirmfoto-2020-01-23-um-17 53 08 in G.U.B. Analyse: „A+“ für Ökorenta Erneuerbare Energien 11

Symbolbild

Der alternative Investmentfonds (AIF) für Privatanleger plant den mittelbaren Erwerb von Anteilen an Zielgesellschaften zum Aufbau eines diversifizierten Beteiligungsportfolios im Bereich der Erneuerbaren Energien. Bei den Zielinvestitionen muss es sich zu mindestens 50 Prozent um Windenergieanlagen an Land an Standorten in Europa und zu mindestens zehn Prozent um Photovoltaikanlagen an Standorten weltweit handeln.

Nach Angaben der Ökorenta basiert die Investitionsplanung überwiegend auf Wind- und zu etwa einem Drittel auf Solarenergieanlagen. Im Bereich Windenergie soll ein deutlich größerer Teil auf Repowering-Projekte sowie jüngere Windparks mit ausgereifter Technologie und ein kleinerer Teil auf den klassischen Zweitmarkt entfallen.

Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) ist die zur Ökorenta-Gruppe gehörende Auricher Werte GmbH. Die Mindestbeteiligung liegt bei 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio.

Stärken/Chancen

Als Stärken/Chancen des Fonds beurteilt die G.U.B, dass Ökorenta über langjährige Erfahrung in dem speziellen Zielmarkt verfügt, den Marktzugang durch Vorläuferfonds belegt hat und über eine Alleinstellung in Bezug auf das Fondskonzept verfügt.

Es wird eine breite Risikomischung angestrebt, ein überdurchschnittlich guter Zugang der Ökorenta zu Repowering- und weiteren Projekten ist wegen der Vielzahl an bestehenden Beteiligungen der bisherigen Fonds plausibel und die Initialkosten des Fonds sind moderat. Zudem besteht eine weitgehende Unabhängigkeit von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung und auf Fondsebene wird nur Eigenkapital eingesetzt.

Schwächen/Risiken

Als Schwächen/Risiken beurteilt die G.U.B. die Konzeption als Blind Pool, die Verflechtung des Treuhänders mit der KVG in Verbindung mit den vertraglichen Regelungen zum Stimmrecht sowie die Klauseln zur Übertragung des Fondsanteils. Zudem ist das Platzierungsrisiko nicht vertraglich ausgeschlossen, die laufenden Kosten sind recht hoch und die Anlagebedingungen weit gefasst.

…………………….

Die vollständige G.U.B. Analyse steht auf www.gub-analyse.de zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Risikohinweis/Haftungsausschluss: G.U.B. Analysen sind kein Angebot und keine Aufforderung zur Investition und bieten keine Garantie vor Verlusten. Geschlossene AIFs und Vermögensanlagen enthalten stets auch Risiken bis zum Totalverlust der Einlage, unter Umständen auch darüber hinaus. Das G.U.B. Urteil ist kein Bonitätsrating und resultiert aus einer Bewertung, Gewichtung und Gegenüberstellung von Chancen und Risiken, die nach Einschätzung der G.U.B. Analyse Finanzresearch GmbH bei dem beurteilten Kapitalanlageangebot bestehen. Grundlage einer etwaigen Beteiligung ist ausschließlich der vollständige Verkaufsprospekt inklusive der darin enthaltenen Risikohinweise sowie ggf. weitere Informationen, die vom Anbieter oder Vermittler zur Verfügung gestellt werden. Die G.U.B. Analyse Finanzresearch GmbH übernimmt keinerlei Gewähr oder Haftung. Weitere wichtige Hinweise zur G.U.B. Analyse inklusive Informationen zur Analysesystematik und zu Interessenkonflikten finden Sie auf gub-analyse.de bzw. in der vollständigen Analyse.

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Erster im Markt: Gothaer bündelt bAV- und bKV-Verwaltung in einem Portal

Um den Verwaltungsaufwand für die betriebliche Vorsorge und Absicherung für Arbeitgeber deutlich zu vereinfachen, bündelt die Gothaer als erster Versicherer die bAV und bKV-Verwaltung für Arbeitgeber in einem gemeinsamen Portal.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Entscheidung über Wirecard-Verkauf im November?

Der Insolvenzverwalter des Skandalkonzerns Wirecard erwartet für November die Entscheidung über den Verkauf des Kerngeschäfts bei dem insolventen Bezahldienstleister. Das schreibt der Anwalt Michael Jaffé in einem Brief an die Mitarbeiter, über den die “Süddeutsche Zeitung” berichtete.

mehr ...

Berater

Konsolidierung mit Kapital und Köpfen

Suchten Makler in der Vergangenheit Anschluss an einen Pool oder wollten zu einem anderen wechseln, lenkten sie den Blick meist auf die Provisionstabellen. Wettbewerb lief vor allem über die Vergütung und Produktpalette. Diese Zeiten sind vorbei. Natürlich spielen beide Kriterien noch eine Rolle, aber die entscheidende Frage lautet: Wie bewältigt der Pool des Vertrauens die Herausforderungen, die wegen der enorm schnellen und einschneidenden technischen Entwicklung entstehen?

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin nimmt Deutsche Edelfisch DEG II ins Visier

Die Finanzaufsicht BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co. II KG in Deutschland Wertpapiere in Form von Schuldverschreibungen ohne das erforderliche Wertpapier-Informationsblatt öffentlich anbietet. Im Markt der Vermögensanlagen ist das Unternehmen nicht unbekannt.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...