22. Mai 2020, 10:48
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Patrizia: Neun der zwölf Fonds trotz Corona im Plan

Der Immobilienkonzern Patrizia AG meldet einen weitgehend prognosegemäßen Verlauf seiner Fonds für private und semiprofessionelle Anleger. In drei Fällen wird ein Teil der möglichen Ausschüttung für 2019 jedoch Corona-bedingt zurückgehalten.

Andreas-Heibrock 1 in Patrizia: Neun der zwölf Fonds trotz Corona im Plan

Andreas Heibrock, Patrizia Grundinvest: “Wir sind zuversichtlich, dass wir auch für die anderen drei Fonds baldige Lösungen finden können.”

Neun der zwölf von der Tochtergesellschaft Patrizia Grundinvest gemangten Alternativen Investment Funds (AIFs) werden im Juli die durchschnittlich angestrebten Auszahlungen von vier bis fünf Prozent leisten, teilt die Patrizia AG mit. Bei drei Fonds wird jedoch Corona-bedingt ein Teil der eigentlich ausschüttungsfähigen Liquidität noch zurückgehalten.

Andreas Heibrock, Geschäftsführer der Patrizia GrundInvest: “Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist in dieser schwierigen Zeit unsere Publikumsfonds im Sinne unserer Anleger so zu managen, dass wir bei drei Viertel der Fonds im Juli mindestens die prognostizierten Ausschüttungen leisten können. Wir sind zuversichtlich, dass wir auch für die anderen drei Fonds baldige Lösungen mit den durch die Corona Pandemie besonders betroffenen Mietern wie beispielsweise Hotels finden können. Der Durchschnitt der Auszahlungen über alle zwölf Fonds soll bei rund vier Prozent für das Jahr 2019 liegen.”

Auszahlungen im Juli

Bei den neun AIFs, die im Juli mindestens plangemäß Auszahlungen leisten, handelt es sich um die Fonds “Campus Aachen”, “Den Haag Wohnen”, “Kopenhagen Südhafen”, “München Leopoldstraße”, “Mainz Rheinufer”, “Garmisch Partenkirchen”, “Frankfurt Smart Living”, “Die Stadtmitte Mülheim”, sowie den für semiprofessionelle Anleger konzipierten Fonds “Patrizia Europe Residential Plus”.

Gedulden müssen sich demnach offenbar die Anleger der Fonds “Stuttgart Südtor”, “Frankfurt/Hofheim” und “Berlin Landsberger Allee”.

Foto: Patrizia

1 Kommentar

  1. Es ist auf jeden Fall gut zu lesen, dass sich Patrizia halten kann. Ich finde es immer wieder echt schade, wenn ein Unternehmen durch Krisen in das Wanken gerät. Doch aus allen Zeiten sollte etwas Gutes gezogen werden. Zumindest kann die aktuelle Situation so verstanden werden, noch achtsamer mit seinen Geldanalgen umzugehen. Schließlich habe ich den Eindruck, dass einige Finanzprodukte durch die aktuelle Situation Verluste hinnehmen müssen. Wenn dieser Fall eintritt, sollten zumindest die laufenden und einmaligen Kosten gesenkt werden. Dabei kann z.B. ein Vermittlerwechsel helfen. Fondsvermittler mit Fonds-Cashback bieten oftmals gute Konditionen an. Schließlich sind die Ausgaben gegen die Erträge zu rechnen. Und in Krisenzeiten sollten diese Gebühren möglichst niedrig gehalten werden.

    Kommentar von Lauser — 17. Juni 2020 @ 08:51

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