16. Juni 2020, 15:10
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Reconcept kündigt klassische Unternehmensanleihe an

Die Reconcept GmbH, Anbieter und Asset-Manager sowie Projektentwickler im Bereich Erneuerbare Energien, begibt eine als Wertpapier konzipierte Anleihe im Volumen von bis zu zehn Millionen Euro für sich selbst. Die Einbeziehung in den Börsenhandel ist geplant.

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Symbolbild

Die Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren und ist mit einem Kupon von 6,75 Prozent pro Jahr ausgestattet. Interessierte Anleger können den Reconcept Green Bond I (ISIN: DE000A289R82) ab dem 22. Juni 2020 über die Zeichnungsfunktionalität „DirectPlace“ der Frankfurter Wertpapierbörse im Handelssystem Xetra zeichnen, kündigt Reconcept an. Außerdem sind Zeichnungen über Reconcept und über die Crowdinvesting-Plattform Econeers möglich. Die Emission wird von der Lewisfield Deutschland GmbH als Financial Advisor begleitet. Als Orderbuchmanager fungiert die ICF Bank AG.

Der Emissionserlös fließt an die Reconcept GmbH selbst. Mit den zufließenden Mitteln plant das Unternehmen, Investitionen der Reconcept Gruppe und zugehöriger Projektgesellschaften im Bereich der Erneuerbaren Energien vornehmlich in Kanada und Finnland zu finanzieren sowie maximal zu 50 Prozent bisherige externe Finanzierungen abzulösen oder diese innerhalb der Reconcept Gruppe umzufinanzieren, so die Mitteilung.

Börsenhandel im Open Market

Des Weiteren ist beabsichtigt, die Projektplanung im Windenergiebereich auch auf andere Länder Skandinaviens und des Baltikums sowie im Photovoltaikbereich auf Zypern auszuweiten. Die Projektentwicklung im Bereich der Meeresenergie soll neben den Aktivitäten in Kanada insbesondere in der Region Südostasien ausgebaut werden.

Der Wertpapierprospekt wurde der Mitteilung zufolge von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) gebilligt und an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) notifiziert. Die Anleihe soll voraussichtlich am 24. August 2020 in den Handel im Open Market der Deutsche Börse AG (Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse) einbezogen werden.

Foto: Shutterstock

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