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Zwei weitere Exits in RWB-Zielfonds

Der Private-Equity-Spezialist RWB Capital meldet zu Jahresbeginn gleich zwei Exits in seinen Zielfonds, die insgesamt über sechs Millionen Euro in die Kassen der RWB-Dachfonds spülen. Es geht um Unternehmen aus China und den USA. Eines davon geht nach Deutschland.

 

Symbolbild

Das chinesische Unternehmen Meituan-Dianping ermöglicht den Kunden Mengenrabatte, obwohl sie selbst nur eine geringe Stückzahl kaufen. Auf der Webseite werden besonders günstige Deals von den unterschiedlichsten Dienstleistern und Geschäften angeboten, die nur dann zu Stande kommen, wenn es eine Mindestanzahl an Abnehmern gibt.

Nach der Gründung im Jahr 2010 ist der Gruppenrabatt-Dienst heute in über 1.000 chinesischen Städten verfügbar und hat Kooperationen mit über 400.000 chinesischen Unternehmen. Durch den Zielfondsmanager Fountainvest Partners kam es nun zum sehr lukrativen Verkauf, teilt RWB mit. Insgesamt erhalten die RWB Dachfonds International II, III und V, sowie der Asia I und der China III und IV mehr als 3,5 Millionen US-Dollar an Rückflüssen.

Vegane Shampoos, neuerdings von Henkel

Das zweite Unternehmen profitiert von dem Trend zur Nachhaltigkeit – auch, wenn es um Kosmetik und Haarpflege geht. Die amerikanische Firma DevaCurl hat sich auf vegane, professionelle Produkte für lockiges Haar spezialisiert und vertreibt seit der Gründung im Jahr 1994 Shampoos, Conditioner und Stylingprodukte. Die hochwertigen Produkte werden unter anderem als „Premium Professional Brand“ in vielen führenden Friseursalons in den USA angeboten und sind auch bei ausgewählten Einzelhändlern wie Sephora erhältlich.

Bislang war der RWB Zielfondsmanager Ares an DevaCurl beteiligt: „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir die Firma bei ihrem enormen Wachstum der letzten 2 ½ Jahre begleiten konnten“, wird Dennis Gies, Partner bei Ares Management, zitiert. Übernommen wird DevaCurl nun von der deutschen Firma Henkel, die damit ihr Sortiment weiter ausbaut. Insgesamt erhalten die RWB Fonds International II, III und V sowie der RWB Special Situations mehr als 2,5 Millionen US-Dollar an Rückflüssen.

Foto: Shutterstock