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Immobilienboom geht zulasten von Senioren

Immobilienboom geht zulasten von Senioren

Dass der Immobilienmarkt boomt und die Preise mancherorts ins Astronomische steigen, ist bekannt. Weniger bekannt ist, dass diese Entwicklung zulasten einer großen und immer größeren Bevölkerungsgruppe geht: Senioren. Denn für deren Bedürfnisse und Geldbeutel wird kaum noch gebaut. Ein Kommentar von Carsten Brinkmann, Aufsichtsrat von Terranus.

Immer mehr Senioren trennen sich vom Eigenheim

Immer mehr Senioren trennen sich vom Eigenheim

Das Haus zu groß, die Treppen zu steil, der Weg zum Supermarkt zu weit: Viele ältere Eigentümer stehen vor einem Dilemma. Was einst ohne Anstrengung möglich war, wird im Alter zum Problem. Während die meisten über 70-Jährigen vor zehn Jahren ihren Lebensabend im eigenen Haus verbracht haben, entscheiden sich gleichaltrige Eigentümer heutzutage jedoch immer mehr für den Verkauf ihrer Immobilie.

Wohlfühlfaktoren und soziales Umfeld: Warum fast jeder zweite Senior seine Wohnung zu groß findet

Wohlfühlfaktoren und soziales Umfeld: Warum fast jeder zweite Senior seine Wohnung zu groß findet

Obwohl viele Rentner ihre Wohnung im Alter als zu groß empfinden oder die Immobilie nicht altersgerecht ist, kommt ein Umzug für die Mehrheit nicht in Frage. Die Hauptgründe für das Festhalten an den eigenen vier Wänden sind neben dem Wohlfühlfaktor das soziale Umfeld und die emotionale Bindung ans lieb gewonnene Heim. Das hat eine Erhebung von der Deutschen Gesellschaft für Immobilienverrentung DEGIV unter 161 Senioren in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Marktforschungsinstitut Consumerfieldwork GmbH ergeben.

Kolumnisten auf Cash.Online

Viele Senioren finden ihr Wohneigentum im Alter zu groß

Viele Senioren finden ihr Wohneigentum im Alter zu groß

Einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Immobilienverrentung DEGIV zufolge empfinden 42,3 Prozent der Senioren mit Immobilieneigentum ihr Haus oder ihre Wohnung im Ruhestand als zu groß. Dennoch entscheiden sich 89,7 Prozent, weiter darin wohnen zu bleiben – obwohl viele der Wohnungen nicht alterstauglich sind.

Wohnkosten sind für immer mehr ältere Menschen in Deutschland eine Belastung

Wohnkosten sind für immer mehr ältere Menschen in Deutschland eine Belastung

In Deutschland steigen die Wohnkosten – und das ist insbesondere für ältere Menschen ab 65 Jahren zunehmend ein Problem, denn ihre Einkommen nehmen bei weitem nicht im selben Maße zu. Folglich stellen die Wohnkosten für immer mehr ältere Menschen eine Belastung dar. Das sind die zentralen Ergebnisse einer gemeinsamen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA). 

Senioren-WG ist zulässig

Senioren-WG ist zulässig

Nachbarn fordern ein Einschreiten der Behörden, da einige der Senioren ständige Aufsicht bedürften. Nachdem mehrere ältere Menschen in einem Einfamilienhaus in privaten Zimmern und Gemeinschaftsräumen zusammen lebten, kam es zum Streit. Das Urteil des Verwaltungsgericht Neustadt ist eindeutig: Auch Senioren können zusammen in einer Wohngemeinschaft leben.

Ab 2030 braucht jeder Dritte eine altersgerechte Wohnung

Ab 2030 braucht jeder Dritte eine altersgerechte Wohnung

Im Jahr 2030 wird jeder Dritte 65 Jahre oder älter sein. Das entspricht einem Mehrbedarf von bis zu drei Millionen altersgerechten Wohnungen: Schließlich ist der größte Wunsch der meisten Senioren, möglichst lange autark in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Wie dies ermöglicht werden kann, diskutierten rund 50 Experten auf dem dritten Seniorenimmobilientag des BFW Bundesverbandes und des BFW-Landesverbandes NRW.

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Politik muss barrierefreien Neubau stärken

Politik muss barrierefreien Neubau stärken

Die Bundesregierung beschäftigt sich endlich mitdem Mangel an barrierefreien Wohnungen. Ein entsprechend erweiterter Mikrozensus soll einen Überblick über den Status quo geben. Wenn geeignete Maßnahmen folgen, wäre das nach Meinung der Terragon AG ein echter Fortschritt für altersgerechtes Wohnen.

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Versicherungen

Kreditversicherung: Wirtschaftsministerium will Warenverkehr länger absichern

Das Bundeswirtschaftsministerium strebt eine Verlängerung des Schutzschirms für Warenkreditversicherer an. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums bestätigte die Pläne,  nachdem zunächst die Deutsche Verkehrs-Zeitung darüber berichtet hatte. Das Ministerium stehe in Verhandlungen mit Warenkreditversicherern über eine Verlängerung von Garantien bis zum 30. Juni 2021. Nach jetzigem Stand laufen diese Ende des Jahres aus.

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Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

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Entscheidung über Wirecard-Verkauf im November?

Der Insolvenzverwalter des Skandalkonzerns Wirecard erwartet für November die Entscheidung über den Verkauf des Kerngeschäfts bei dem insolventen Bezahldienstleister. Das schreibt der Anwalt Michael Jaffé in einem Brief an die Mitarbeiter, über den die “Süddeutsche Zeitung” berichtete.

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Konsolidierung mit Kapital und Köpfen

Suchten Makler in der Vergangenheit Anschluss an einen Pool oder wollten zu einem anderen wechseln, lenkten sie den Blick meist auf die Provisionstabellen. Wettbewerb lief vor allem über die Vergütung und Produktpalette. Diese Zeiten sind vorbei. Natürlich spielen beide Kriterien noch eine Rolle, aber die entscheidende Frage lautet: Wie bewältigt der Pool des Vertrauens die Herausforderungen, die wegen der enorm schnellen und einschneidenden technischen Entwicklung entstehen?

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BaFin nimmt Deutsche Edelfisch DEG II ins Visier

Die Finanzaufsicht BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co. II KG in Deutschland Wertpapiere in Form von Schuldverschreibungen ohne das erforderliche Wertpapier-Informationsblatt öffentlich anbietet. Im Markt der Vermögensanlagen ist das Unternehmen nicht unbekannt.

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Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

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