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Deutsches BIP: Des Dramas erster Teil im Detail

Deutsches BIP: Des Dramas erster Teil im Detail

Die heute veröffentlichen Daten des statistischen Bundesamtes bestätigen den bereits in der Schnellschätzung errechneten Rückgang der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal von 2,2 Prozent (alle Angaben gegenüber dem Vorquartal). Zusammen mit dem negativen Schlussquartal 2019 befindet sich Deutschland damit nun amtlich in einer Rezession. Dabei ist das erste Quartal ja nur die Ouvertüre. Ein Kommentar von Martin Moryson, Chefvolkswirt Europa bei der DWS Group.

„Wirtschaft der Eurozone dürfte um 3,5 Prozent schrumpfen“

„Wirtschaft der Eurozone dürfte um 3,5 Prozent schrumpfen“

Die Coronavirus-Krise stellt die große Finanzkrise im Jahr 2008 in den Schatten. „Wir haben unsere globale Wachstumsprognose von 2,2 Prozent im letzten Monat auf -0,7 Prozent gesenkt“, sagt Darren Williams, Chefvolkswirt beim Asset Manager AllianceBernstein (AB). Und selbst das könnte sich als zu optimistisch erweisen.

Regulierungswut kostet Deutschland rund 165 Milliarden Euro

Regulierungswut kostet Deutschland rund 165 Milliarden Euro

Deutschland könnte mit günstigeren regulatorischen Rahmenbedingungen erhebliche zusätzliche Wachstumskräfte freisetzen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Demnach hätte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Untersuchungszeitraum 2000 bis 2016 um 4,4 Prozent höher gelegen, wenn Deutschland zu den fünf OECD-Ländern mit dem besten Regulierungsumfeld zählen würde. Auch die Versicherer hadern mit den überbordenden Berichtspflichten.

Kolumnisten auf Cash.Online

Grafik des Tages: Das sagen die Wirtschaftsforscher zum BIP

Grafik des Tages: Das sagen die Wirtschaftsforscher zum BIP

Nun haben die führenden deutschen Wirtschaftsforschungs­institute auch ihre Gemeinschaftsdiagnose zur Entwicklung der Konjunktur nach unten korrigiert.

“Reduzieren unsere BIP-Prognose 2019 für Bayern auf 0,9 Prozent”

“Reduzieren unsere BIP-Prognose 2019 für Bayern auf 0,9 Prozent”

“Die Konjunktur in Bayern kühlt sich zunehmend ab, das gilt insbesondere für die Industrie. Wir erwarten keine Rezession, aber ein deutlich langsameres Wachstum. Für 2019 reduzieren wir unsere Prognose und gehen jetzt von einem BIP-Wachstum in Bayern von 0,9 Prozent aus”, erklärt Wolfram Hatz, Präsident der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., bei der Vorstellung des aktuellen vbw Index heute in München.

IKB: überzeugendere Dynamik als Wachstumsrate von 0,4 % andeutet

Die deutsche Wirtschaft hat im ersten Quartal saison- und kalenderbereinigt um 0,4 % zugelegt. Dieses Wachstum spiegelt die dahinterliegende Dynamik allerdings nicht ausreichend wider, denn insbesondere der Lagerabbau hat einen negativen Wachstumsbeitrag von 0,6 Prozentpunkten geliefert. Hätte es keine Lagerveränderung gegeben, wäre die Wirtschaft um 1,2 % zum Vorquartal und damit auf Jahresbasis um fast 5 % gewachsen.

“Brasilien und Indien sind phänomenal”

“Brasilien und Indien sind phänomenal”

Das Sommergewitter an den Börsen hat Zweifel am Aufschwung der Weltwirtschaft geweckt. Rajiv Jain, Portfoliomanager des Vontobel Fund – Emerging Markets Equity, bezieht Position.

Mehr Cash.

Pimco warnt Anleger vor Repression

Pimco warnt Anleger vor Repression

Wollen Investoren auch in den nächsten Jahren noch gut aufgestellt sein, sollten sie ihre Anlagestrategien überprüfen und sich insbesondere vor finanzieller Repression von staatlicher Seite und weiteren großen Krisen schützen. Zu dieser Empfehlung kommt der kalifornische Anleihespezialist Pimco, Tochter der Frankfurter Fondsgesellschaft Allianz Global Investors.

Janus: US-Ökonomie startet durch

Janus: US-Ökonomie startet durch

Die US-Fondsgesellschaft Janus Capital International traut amerikanischen Unternehmen in diesem Jahr gute Ergebnisse zu. Investoren sollten aber darauf achten, in welchem Sektor sie ihr Geld anlegen.

ZEW: Ende der deutschen Wachstumsrallye naht

ZEW: Ende der deutschen Wachstumsrallye naht

Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind im Oktober zum sechsten Mal in Folge zurückgegangen. Der entsprechende Index des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fiel gegenüber dem Vormonat von minus 4,3 auf minus 7,2 Punkte. Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage unter rund 300 professionellen Anlegern und Analysten.

DIW: Deutsche Wirtschaft schaltet einen Gang runter

DIW: Deutsche Wirtschaft schaltet einen Gang runter

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht davon aus, dass das Wachstum der deutschen Wirtschaft sich im Herbst abschwächt. Das DIW-Konjunkturbarometer signalisiert für das dritte Quartal 2010 einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 0,9 Prozent.

Allianz GI: Pimco baut neue Indizes für Staatsanleihen

Allianz GI: Pimco baut neue Indizes für Staatsanleihen

Rentenspezialist Pimco, Tochter von Allianz Global Investors, hat zwei neue Indizes aufgelegt. Die Anleihe-Benchmarks gewichten Volkswirtschaften nach Wirtschaftsleistung statt nach Marktkapitalisierung. Auf diese Weise soll ein Übermaß hoch verschuldeter Länder vermieden werden.

Rezession beendet: Wachstum in Deutschland und der Euro-Zone

Rezession beendet: Wachstum in Deutschland und der Euro-Zone

Die deutsche Wirtschaft hat im dritten Quartal ihr höchstes Wachstum seit anderthalb Jahren verzeichnet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) – die Summe aller hergestellten Waren und erbrachten Dienstleistungen – stieg von Juli bis September um 0,7 Prozent zum Vorquartal, wie die vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamt (Destatis) zeigen. Auch in der Euro-Zone geht es wieder aufwärts.

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Versicherungen

MLP: Gesamterlöse steigen deutlich

Trotz der erwarteten negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf einzelne Geschäftsfelder konnte die MLP Gruppe ihren Wachstumstrend der vergangenen Quartale fortsetzen und hat die Gesamterlöse im ersten Halbjahr 2020 um 9 Prozent auf den Höchstwert von 359,0 Mio. Euro gesteigert.

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Immobilien

ZIA begrüßt e-Wertpapiere, will aber mehr

Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, bewertet den kürzlich vorgelegten Gesetzentwurf zur Ein­füh­rung von elek­tro­ni­schen Wert­pa­pie­ren als einen “Meilenstein auf dem Weg hin zum digitalen Kapitalmarkt”. Doch der Verband hofft auf einen weiteren Schritt.

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ifo Institut: Firmen erwarten normale Geschäftslage erst in 11 Monaten

Die deutschen Unternehmen erwarten erst in durchschnittlich 11,0 Monaten eine Normalisierung ihrer eigenen Geschäftslage. Das ist das Ergebnis der aktuellen ifo Konjunkturumfrage vom Juli.

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Insolvenzen: Das dicke Ende kommt mit Sicherheit

Die durch die Corona-Pandemie verursachten Wachstumseinbrüche im 2.Quartal waren ohne Zweifel dramatisch. Allerdings zeigt sich in den Konjunkturdaten sowie in den nunmehr akribisch verfolgten täglichen und wöchentlichen Echtzeitindikatoren, dass die meisten Länder den Weg aus der Talsohle bereits im Mai wieder eingeschlagen haben. Also alles wieder gut? Ein Kommentar von Stefan Schneider vom Deutsche Bank Research Management.

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Fondsbörse sieht Zweitmarkt “zwischen Corona-Sorgen und Optimismus”

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG verzeichnete im Juli-Handel im Vergleich zu den Vorjahren eine leicht unterdurchschnittliche Handelstätigkeit bei etwas ermäßigten Kursen. Jedoch zeichne sich im Vergleich zu den Corona-geprägten Vormonaten eine leichte Erholung ab.

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Banken profitieren von steigender Zinsmarge bei Wohnimmobilienkrediten

Wo sich noch ein freies Grundstück (in Ballungszentren) findet, wird gebaut und die eigenen vier Wände gelten als sicherer Rückzugsort – insbesondere für das eigene Geld. Von dieser Entwicklung profitieren insbesondere Banken bzw. Baufinanzierer.

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