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KfW startet Förderung von Teilmodernisierungen zur Verbesserung der Energieeffizienz

KfW startet Förderung von Teilmodernisierungen zur Verbesserung der Energieeffizienz

Die KfW Bankengruppe unterstützt Bauherren ab dem 1. März 2011 bei energetischen Teilmodernisierungen, wie beispielsweise dem Einbau einer neuen Heizung, der Dämmung des Dachs oder dem Austausch der Fenster. Voraussetzung ist, dass der Energieverbrauch durch die Sanierungsmaßnahme deutlich sinkt.

Zusätzliche Förderstandards für KfW-Effizienzhäuser

Zusätzliche Förderstandards für KfW-Effizienzhäuser

KfW: Neue Förderstandards für Energieeffizienz in Sanierung und Neubau von Wohngebäuden. – Start zum 01. Juli 2010 – Jetzt auch Tilgungszuschüsse für den Neubau
Ab 01. Juli 2010 führt die KfW in ihrem Förderangebot für
“Energieeffizientes Bauen und Sanieren” die neuen anspruchsvollen
Standards KfW-Effizienzhaus 70 und 55 in der Sanierung sowie
KfW-Effizienzhaus 55 und 40 im Neubau ein. “Damit unterstützt die KfW die Entwicklung hin zu höheren Energieeffizienzniveaus im Wohnungsbau und setzt entsprechende Standards”, sagt Dr. Axel Nawrath,
Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe.
Die KfW hat die aus Mitteln des Bundes vergünstigten Förderprogramme
wegen der schwierigen konjunkturellen Lage nur schrittweise und
deutlich verzögert an die Energieeinsparverordnung 2009 angepasst.
Damit konnte im letzten Jahr ein noch höheres Investitionsvolumen mit sehr positiven Effekten insbesondere für das Bauhandwerk bewirkt
werden. Zum 1. Juli werden nun – wie bereits Ende 2009 angekündigt –
die inzwischen nahe am gesetzlichen Mindestniveau liegenden
Eingangsförderstufen 130 in der Sanierung und 85 im Neubau auslaufen. Zukünftig stehen Interessierten, die ihr Haus sanieren wollen, neben
den bisherigen KfW-Effizienzhäusern 115, 100 und 85 zwei weitere neue Standards zur Verfügung: die KfW-Effizienzhäuser 70 und 55. Für den
Neubau können sich Bauherren neben dem KfW-Effizienzhaus 70 dann auch für die KfW-Effizienzhäuser 55 und 40 entscheiden.
Eine weitere Neuheit: Wie schon bei der energetischen Sanierung
gewährt die KfW zukünftig auch in der Neubauförderung
Tilgungszuschüsse ergänzend zum Förderkredit. Diese betragen bis zu
10 % der Darlehenssumme. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach
der erreichten Energieeffizienz des Gebäudes. Dabei gilt: Je besser
die Energieeffizienz, desto attraktiver die Förderung. Gleichzeitig
werden die Zinssätze innerhalb der einzelnen Programme
vereinheitlicht. Damit wird die Förderung insgesamt für die
Kreditnehmer noch einfacher und transparenter.
Mit den zunehmenden Anforderungen an den Effizienzstandard der
Gebäude gewinnt auch die Qualität der Bauausführung an Bedeutung.
Deshalb definiert die KfW zukünftig ab dem KfW-Effizienzhaus 55
zusätzliche Anforderungen an die Baubegleitung durch Sachverständige. Bauherren sollen damit die Sicherheit erhalten, dass der gewünschte
Effizienzhausstandard in der Praxis auch tatsächlich erreicht wird.
Im vergangenen Jahr hatte die KfW die Förderprogramme für
“Energieeffizientes Bauen und Sanieren” grundlegend überarbeitet und
ein Rekordvolumen von 8,9 Mrd. EUR zugesagt. Damit wurde die
energetische Sanierung bzw. der energieeffiziente Neubau von rund
620.000 Wohneinheiten finanziert und der CO2-Ausstoß im
Wohngebäudebereich nachhaltig um 1,5 Mio. t pro Jahr reduziert. Mit
den durch die Förderprogramme angestoßenen Investitionen in Höhe von
18 Mrd. EUR wurden 292.000 Arbeitsplätze für mindestens ein Jahr
gesichert. Im ersten Quartal 2010 belief sich das Zusagevolumen
bereits auf 2,5 Mrd. EUR. In drei Monaten wurden damit knapp 370.000
Wohneinheiten gefördert, also mehr als die Hälfte der Wohneinheiten
des Gesamtjahres 2009. Dies unterstreicht die hohe Breitenwirkung der Förderprogramme.
Erklärung: Der Begriff Effizienzhaus ist ein Qualitätszeichen, das
von der KfW, dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung (BMVBS) und der Deutschen Energie-Agentur GmbH
(dena) entwickelt wurde. Die Zahl nach dem Begriff
“KfW-Effizienzhaus” gibt an, wie hoch der Jahresprimärenergiebedarf
(Qp) in Relation (%) zu einem vergleichbaren Neubau nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) sein darf. Beispiel: Das
KfW-Effizienzhaus 85 hat höchstens 85 % des
Jahresprimärenergiebedarfs des entsprechenden Referenzgebäudes. Je
kleiner die Zahl, desto niedriger und besser das Energieniveau.

Ab dem 01. Juli 2010 führt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in ihrem Förderangebot für Energieeffizientes Bauen und Sanieren die neuen Standards KfW-Effizienzhaus 70 und 55 in der Sanierung sowie KfW-Effizienzhaus 55 und 40 im Neubau ein. Das teilte die Bankengruppe am Freitag mit.

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