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Wirecard: Wer ist der Betrüger?

Wirecard: Wer ist der Betrüger?

Der Wirtschaftskrimi um den Zahlungsabwickler Wirecard  spitzt sich dramatisch zu. Wegen milliardenschwerer Unklarheiten in der Bilanz musste der Dax-Konzern die Vorlage seines Jahresabschlusses für 2019 quasi in letzter Minute ein weiteres Mal verschieben. Das Management hält es für denkbar, dass Wirecard Opfer eines gigantischen Betrugs geworden ist, und kündigte eine Strafanzeige gegen unbekannt an.

Durchsuchungen bei Wirecard nach Bafin-Anzeige

Durchsuchungen bei Wirecard nach Bafin-Anzeige

Wirecard kommt nicht zur Ruhe. Das Unternehmen hatte am Freitagabend in Aschheim bei München die Durchsuchungen der Geschäftsräume durch die Staatsanwaltschaft bestätigt. Es bestehe der Verdacht, “dass die Verantwortlichen der Wirecard durch die Ad-hoc-Mitteilungen vom 12. März 2020 und vom 22. April 2020 irreführende Signale für den Börsenpreis der Aktien der Wirecard AG gegeben haben könnten”, teilte eine Sprecherin der zuständigen Staatsanwaltschaft München I mit. Vorausgegangen war eine Anzeige der Bafin. 

Wirecard: Zwölf Milliarden Euro Umsatz und über 3,8 Milliarden Gewinn

Wirecard: Zwölf Milliarden Euro Umsatz und über 3,8 Milliarden Gewinn

Der Zahlungsabwickler Wirecard hat seine Mittelfristziele bei Umsatz und Gewinn nach oben geschraubt. Dank eines beschleunigten eigenen Wachstums, der stärkeren Konzentration auf Großunternehmen und auch dank der Partnerschaft mit dem Technologiekonzern Softbank rechnet der Dax-Konzern nun im Jahr 2025 mit mehr Umsatz und Gewinn als bisher.

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