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28. März 2006, 00:00
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Allianz Leben mit zwölf Prozent plus

die Stuttgarter Allianz Leben hat im Jahr 2005 mehr Beiträge eingenommen als je zuvor. Die gebuchten Bruttobeiträge wuchsen um 12,2 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro. Nach Darstellung von Maximilian Zimmer, Vorstandsvorsitzender von Allianz Leben, ist das Plus zum einen auf die vielen Verträge aus dem Jahr 2004 zurückzuführen, die erst in 2005 in voller Höhe beitragswirksam wurden. Zusätzlich hätten hohe Einmalbeiträge in den vergangenen zwölf Monaten zu einem weiteren Schub geführt.

Ein gemischtes Bild zeichnet die Gesellschaft vom Neugeschäft: Die Neubeiträge erreichten mit 3,6 Milliarden Euro nahezu das Niveau des Vorjahres (2004: 3,7 Milliarden Euro). Der Schlussverkauf steuerbefreiter Lebensversicherungen Ende 2004 hatte zu einem Boom beim Abschluss von Lebensversicherungen geführt. Die dadurch entstandenen Vorzieheffekte wirkten sich bei den Verträgen gegen laufenden Beitrag aus, deren Neubeiträge von 1,8 Milliarden auf 700 Millionen Euro zurückgingen.

Zahlen vermeldet der Konzern auch bei der betrieblichen Altersversorgung (bAV) und dem Riester-Renten-Geschäft: Im Firmengeschäft stiegen die Neubeiträge um 17,9 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro; der Anteil des Firmengeschäfts kletterte von 38 auf 46 Prozent. Bei der Riester-Rente registriert der Branchenprimus einen Trendumkehr. Das Geschäft mit der staatlich geförderten Altersvorsorge steigerte sich im Vergleich zu 2004 um das Siebenfache von 28.000 auf 203.000 Verträge.

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