E&Y-Umfrage: Immobilien hoch im Kurs

Deutsche Versicherungsgesellschaften wollen wieder mehr Geld in Immobilien investieren. Besonders indirekte Investitionen via Fonds werden zunehmen, zeigt ein Trendbarometer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (E&G), Stuttgart.

Demnach wollen 63 Prozent der befragten mittelgroßen Versicherer ihre Immobilienquote erhöhen. 26 Prozent wollen sie konstant halten. In der Folge sollen sich die Immobilienquoten der Assekuranzen im kommenden Jahr um durchschnittlich rund zehn Prozent erhöhen und nach Verkehrswerten bei 7,35 Prozent liegen.

Indirekte Immobilienanlagen sind bei den Assekuranzen besonders gefragt. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen wollen in Immobilienspezialfonds anlegen, je 30 Prozent in geschlossenen Immobilienfonds und Immobilien-Private-Equity-Gesellschaften. 40 Prozent der befragten Versicherer wollen ihr Geld direkt in Gebäude stecken. Die Folge: Die Quote der indirekten Anlagen (3,74 Prozent) wird im nächsten Jahr größer sein, als die der direkten Backstein-Investments (3,61 Prozent), so die Wirtschaftsprüfer.

Zuletzt hatten sich die Assekuranzen eher aus der Assetklasse zurückgezogen: Im vergangenen Jahr flossen über zwei Milliarden Euro aus diesem Segment ab. Das hat zumindest der Branchendienst Map-Report berechnet (cash-online berichtete hier). (hi)

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