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18. März 2009, 00:00
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PHV für Internetnutzung

Der Kieler Assekuradeur Domcura AG weist darauf hin, dass seine Privathaftpflichtversicherung (PHV) auch Versicherungsschutz für Schäden bietet, die einer dritten Person durch den Austausch, die Übermittlung und die Bereitstellung elektronischer Daten etwa im Internet, per E-Mail oder mittels Datenträger entstehen können.

Vor dem Hintergrund, dass die Schadenhöhen in diesem Bereich nur schwer abzuschätzen sind, sei es Domcura zufolge wichtig, dass bei der PHV für die Höchstentschädigung die allgemeine Versicherungssumme zur Verfügung steht und keine zusätzliche Begrenzung vorliegt.

Mehr User ? mehr Risiken

Hintergrund sei, dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik auf der diesjährigen Cebit in Hannover vor wachsenden Gefahren im Zuge der Internetnutzung gewarnt hat. Demnach erhöhe sich das Risiko beispielsweise durch die vermehrte Verbreitung von Viren und sogenannten Trojanern erheblich. Nach aktuellen Informationen des Statistischen Bundesamtes nutzten im ersten Quartal 2008 etwa 52,6 Millionen Personen (Alter: ab zehn Jahren) in der Bundesrepublik regelmäßig zu privaten Zwecken das Internet. Die Tendenz ist steigend. Das Internet und der damit verbundene elektronische Datenaustausch gewinnen für viele Bereiche des täglichen Lebens an Bedeutung.

Gerade vor diesem Hintergrund sei es für die Anwender wichtig, dass die im Rahmen der Internetklausel einer Privathaftpflichtversicherung versicherten Gefahren zumindest einen Teil des Risikos aus der Internetnutzung abdecken. (aks)

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