PSV-Beitrag steigt auf 14,2 Promille

Hohe Kosten kommen in diesem Jahr auf Unternehmen zu, die Mitglied im Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) sind. Denn der PSV, der im Fall der Insolvenz des Arbeitgebers die Betriebsrenten weiter zahlt, teilt mit, dass der Beitragssatz für 2009 bei 14,2 Promille liegt.

Allerdings ist der Beitrag nicht auf einen Schlag zu entrichten: „Um die Liquidität der betroffenen Unternehmen zu schonen, nutzt der PSV erstmals in seiner Geschichte die Möglichkeit, einen Teil dieses Beitrages auf vier Jahre zu strecken. So wird in diesem Jahr nur ein Beitrag in Höhe von 8,2 Promille der jeweiligen Bemessungsgrundlage erhoben“, sagt Andreas Buttler, Geschäftsführer des auf betriebliche Altersversorgung spezialisierten Beratungsunternehmen Febs GmbH.

„Das bedeutet aber auch, dass in den kommenden Jahren neben dem regulären jährlichen Beitragssatz ein Aufschlag aus dem Jahr 2009 zu zahlen ist“, so der bAV-Fachmann. Von 2010 bis 2013 müssen Unternehmen zusätzlich jährlich 1,5 Promille entrichten.

Insgesamt beträgt der zu finanzierede Aufwand laut PSV in diesem Jahr 4,05 Milliarden Euro. Aufgrund der Verteilung auf vier Jahre sind bis Ende 2009 rund 2,34 Milliarden zu zahlen. Weitere 1,71 Milliarden Euro sind in vier gleichen Teilbeträgen von je 427,5 Millionen Euro am Ende der Jahre 2010 bis 2013 fällig.

Bereits im Juli hatte der PSV seine Mitglieder in einem Schreiben darauf hingewiesen, dass der Beitragssatz in diesem Jahr rund 13,5 Prozent betragen könnte. In 2008 belief sich der Satz noch auf 1,8 Promille, der durchschnittliche Beitrag für die bisherigen 34 Geschäftsjahre lag bei 2,6 Promille. (mo)

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