Beitragsentlastungstarif senkt Gesundheitsausgaben

Mit ihrem neuen Beitragsentlastungstarif (BET) bietet die Nürnberger Krankenversicherung (NKV) Kunden in der Vollversicherung die Möglichkeit, ihre Gesundheitsausgaben im Alter zu senken.

senioren-shutt_22348018Nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben sinkt in der Regel das verfügbare Einkommen. Kosten, etwa für die private Krankenversicherung, laufen aber weiter. Diesem Problem lässt sich laut der NKV mit dem Beitragsentlastungstarif entgegenwirken. Arbeitnehmer, Selbstständige und Beamte zwischen 21 und 55 Jahren können den BET zusätzlich zu ihrer Vollversicherung bei der NKV abschließen. Die Höhe der Prämien ist flexibel wählbar, einen Mindestbeitrag gibt es nicht. Ab dem 67., falls gewünscht schon ab dem 60. Lebensjahr wird der Kunde entlastet und muss weniger für seine Vollversicherung bezahlen.

Anders als im Markt üblich kann der Kunde beim BET der Nürnberger die Beitragszahlung ohne Gesundheitsprüfung erhöhen. In der Entlastungsphase profitieren Kunden ab dem Alter 70 Unternehmensangaben zufolge alle drei Jahre von einer zehnprozentigen Erhöhung des bei Beginn der Ermäßigung geltenden Entlastungsbetrags.

Die Beiträge für den Entlastungstarif sind voll von der Steuer absetzbar. Wird der Arbeitgeberzuschuss zur Vollversicherung nicht voll ausgeschöpft, beteiligt sich der Arbeitgeber an der Prämienzahlung.

Sollte die bestehende Vollversicherung gekündigt werden, zum Beispiel weil der Kunde in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig wird, stellt die Nürnberger den BET eigenen Angaben zufolge auf ein beitragsfreies Pflegetagegeld um oder rechnet ihn auf eine Zusatzversicherung an. (te)

Foto: Shutterstock

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