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Kfz-Versicherung: Werbeschlachten offenbar wirkungslos

Im vergangenen Jahr haben 1,7 Millionen Bundesbürger ihre Kfz-Versicherung gewechselt. Allerdings lag die Zahl der Wechsler deutlich unter dem Niveau von 2008 (2,4 Millionen) – und das trotz aufwendiger Werbeaktionen. Für 89 Prozent der Kfz-Versicherten kommt ein Anbieterwechsel derzeit nicht in Frage (2008: 85 Prozent).

Das ist das Ergebnis der Monitoring-Studie „Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung“ des Kölner Marktforschungsinstituts You Gov Psychonomics. Für die Studie wurden über 1.000 wechselbereite Versicherungskunden ab 18 Jahren wurden im November und erneut im Dezember 2009 repräsentativ befragt.

Auch die generelle Wechselbereitschaft verringerte sich deutlich um 27 Prozent auf 6,1 Millionen Euro (2008: 8,4 Millionen Euro). Für das laufende Jahr planen der Studie zufolge 21 Prozent aller prinzipiell wechselbereiten Personen den Wechsel ihrer Kfz-Versicherung, 34 Prozent sind noch unentschlossen und 45 Prozent gehen davon aus, in diesem Jahr (noch) nicht zu wechseln.

Ein weiteres Ergebnis: Die Kunden stehen einem Online-Abschluss einer Kfz-Versicherung über das Internet skeptisch gegenüber. Grund: die Kunden fühlen sich nicht unbedingt gut informiert, so die Studie. Die ungenügenden Informationen führen zu neuen Fragen, die zu einer Entscheidungsunsicherheit führt. Zudem assoziieren die Kunden attraktive Preise nicht selten mit einem gleichzeitigen Verlust an Produktqualität erhöht Zweifel an der Kompetenz der Anbieter im Schadensfall. (ks)

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