4. Mai 2011, 13:01
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Fondspolicen in 2010 noch auf niedrigem Niveau

Versicherungsunternehmen setzen den Beobachtungen von Towers Watson zufolge nach wie vor auf Konzepte zur Garantieabsicherung, um den noch andauernden Auswirkungen der Finanzmarktkrise zu trotzen. Dabei verloren traditionelle Garantiefonds wie im Vorjahr zwar an Bedeutung: Wurden 2009 im Bereich FRV und FLV noch 38 Prozent beim jeweils wichtigsten Produkt durch Garantiefonds erzeugt, waren es 2010 noch 31 Prozent. Daneben etablieren sich aber zunehmend die dynamischen Hybridprodukte. Sie lagen 2010 fast gleichauf mit Garantiefonds und erstmals vor klassischen Hybriden, so die Studienergebnisse. Auch bei den wichtigsten Riester-Produkten standen die Hybridkonzepte weit oben auf der Beliebtheitsskala: Knapp 75 Prozent der Gesellschaften setzten auf die klassische oder die dynamische Variante dieser Form. Andere Konzepte (Garantiefonds, Hedging, I-CPPI) lagen mit Anteilen von jeweils unter zehn Prozent deutlich zurück.

Die Sorgenkinder der fondsgebundenen Produkte bleiben, wie auch im Gesamtmarkt, nach Interpretation von Towers Watson die Verträge gegen laufende Beitragszahlung. “Hier scheint kurzfristig keine Trendwende möglich zu sein”, erklärt Schmitz. “Neubeitragswachstum können die Versicherer derzeit eher bei Einmalbeitragsprodukten generieren – hier besteht nach wie vor ein erheblicher Nachholbedarf bei den fondsgebundenen Verträgen.”

Das “FLV-Update 2010″untersuchte bereits zum 17. Mal die Gesamtentwicklung fondsgebundener Rentenversicherungen (FRV) inklusive Riester- und Basisrenten-Produkten sowie fondsgebundener Lebensversicherungen (FLV) auf dem deutschen Markt.Basis für die Zahlen ist das Annual Premium Equivalent (APE), was den laufenden Beiträge plus zehn Prozent der Einmalbeiträge entspricht. (te)

Foto: Shutterstock

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