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Swiss-Life-Chef Leyh fordert engere europäische Integration

Der CEO von Swiss Life in Deutschland, Klaus G. Leyh, befürwortet eine einheitliche Haushalts-, Fiskal- und Wirtschaftspolitik in der Eurozone, auch wenn dies den Verlust bestimmter Souveränitätsrechte von EU-Mitgliedern mit sich bringe.

Klaus G. Leyh, Swiss Life

Leyh ist am 9. November 2011 Gastgeber der Veranstaltungsreihe Salon Palais Leopold in München. Angesichts der Euro-Krise mahnt Leyh in einer vorab verbreiteten Mitteilung eine engere europäische Integration an. „Die Antwort auf die fundamentale Krise, die wir gerade durchleben, muss lauten: Mehr Europa, nicht weniger!“, so Leyh.

So wie die internationalen Kapitalmärkte endlich ein verbindliches Regelwerk benötigten, das Krisen wie in der Vergangenheit verhindere, so brauche die Eurozone dringend eine einheitliche Haushalts-, Fiskal- und Wirtschaftspolitik, sagt der Swiss-Life-Deutschland-Chef. Auf den Verlust bestimmter Souveränitätsrechte könne dabei keine Rücksicht genommen werden.

An die Adresse Griechenlands gerichtet sagt Leyh: „Griechenland hat in diesen dramatischen Tagen den Schlüssel Europas in der Hand.“

Wegen der Krise in Athen lässt sich Griechenlands Ex-Außenministerin Dora Bakoyannis beim 16. Salon Palais Leopold von ihrem Stabschef Anastassios Kriekoukis, Griechenlands ehemaligem Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten. (lk)

Foto: Swiss Life