VHV-Gruppe sieht sich in 2012 auf Kurs

Die VHV-Gruppe hat einen positiven Ausblick für das laufende Jahr bekannt gegeben. Unter anderem verlaufe das Neugeschäft in der Leben-Sparte gegen laufenden Beitrag sehr zufriedenstellend, teilte Uwe H. Reuter, Chef des Hannoveraner Versicherers  mit.

Vor dem Hintergrund der nach wie vor schwer kalkulierbaren Euro-Krise setze die VHV-Gruppe auf eine stetige Verbesserung von Produkten, Qualität, Effizienz und Produktivität sowie der Kosten, sagte Reuter. Dieses „Fitnessprogramm“, dass das Unternehmen seit mehreren Jahren verfolge, soll auch 2012 fortgesetzt werden, erklärte der VHV-Chef. Durch diese Maßnahme wolle das Unternehmen die Spielräume für Investitionen erhöhen.

Das Konzernergebnis 2011 beträgt 109 Millionen Euro nach Steuern, ein Plus von 36 Millionen Euro im Vergleich zu 2010. Darin sei ein einmaliger Sondereffekt enthalten, der auf eine Entnahme von 78 Millionen Euro aus den Schwankungsrückstellungen in der Kautionsversicherung basiere, teilte das Unternehmen mit. Würde man diesen einmaligen Sondereffekt herausrechnen, hätte das Konzernergebnis nach Steuern 41 Millionen Euro betragen, heißt es (2010: 35,7 Millionen Euro).

Die Anzahl der Versicherungsverträge sanken um 3,5 Prozent auf 8,2 Millionen Stück (Vorjahr: 8,5 Millionen), dennoch konnten die verdienten Beiträge um zwei Prozent auf 2,37 Milliarden Euro (2010: 2,33 Milliarden Euro) gesteigert werden. Das Unternehmen führt diesen Effekt auf ansteigende Durchschnittsbeiträge zurück.

Der Kapitalanlagebestand erhöhte sich um 3,1 Prozent von 13,34 Milliarden Euro auf 13,75 Milliarden Euro, das Kapitalanlageergebnis legte um 3,3 Prozent von 561 Millionen Euro auf 579 Millionen Euro zu. (lk)

 

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