Betriebskrankenkasse Mobil Oil trennt sich von Vertriebspartner

Die Betriebskrankenkasse BKK Mobil Oil hat sich von ihrem Vertriebspartner „Pro Us“ getrennt. Grund hierfür seien Hinweise auf „Unstimmigkeiten im Geschäftsverhalten einzelner Mitarbeiter der Firma“, teilte das Unternehmen am Samstag in Hamburg mit.

Das als Vermittler für Krankenkassen geprüfte und zugelassene Vertriebsunternehmen hatte die Krankenkasse laut Mobil Oil in einigen Städten als externer Vertriebspartner unterstützt.

Nach einer internen Bewertung der Kooperation habe sich Mobil Oil dazu entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden. „Der hohe interne personelle Aufwand und die nicht ausreichend zu gewährleistende Beratungsqualität hat das Unternehmen dazu veranlasst, die Pro Us GmbH in der vergangenen Woche über das Ende der Kooperation zu informieren“, erklärte das Unternehmen.

Unangekündigte Hausbesuche

Nachdem sich die Vorwürfe von unangekündigten Hausbesuchen und falschen Behauptungen erhärteten, wurden die betreffenden Mitarbeiter zunächst durch Pro Us „unmittelbar von ihrer Arbeit für die Betriebskrankenkasse Mobil entbunden“, wie es heißt. Doch das reichte der Krankenkasse offenbar nicht.

„Wir gehen davon aus, dass die meisten Berater der Pro Us wettbewerbskonform gehandelt und korrekt beraten haben. Unser hoher Qualitätsanspruch an die Service- und Beratungsqualität aller Mitarbeiter und Kooperationspartner und die Tatsache, dass wir diese hier nicht sicher gewährleisten können, hat uns diese Konsequenz ziehen lassen“, sagte Antje Eckert, Sprecherin von BKK Mobil Oil. Sie rief die Mitglieder dazu auf, das Unternehmen bei „eventuellen Unannehmlichkeiten jeder Art“ zu kontaktieren. (lk)

Foto: Shutterstock

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