10. Januar 2013, 12:59
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Morgen & Morgen zieht erste Unisex-Bilanz

Die drastischsten Veränderungen für beide Seiten weisen die neuen Unisex-Tarifbeiträge in der Risikolebensversicherung auf, heißt es weiter. Das höhere Ablebensrisiko des Mannes trägt nun auch die Frau mit und zahlt beispielsweise als Bürokauffrau 47 Euro mehr im Jahr für einen Todesfallschutz von 250.000 Euro. Als Bäckerin sogar knapp 68 Euro mehr. Während die Jahresbeiträge für einen Bürokaufmann um über 37 Euro und als Bäcker um über 23 Euro sinken.

„Insgesamt bestätigt diese Analyse unsere Einschätzungen aus 2012. Inwieweit der Markt die angesetzten Mischungsverhältnisse der einzelnen Versicherer zur Beitragskalkulation bestätigt, werden die Beitragsentwicklungen in den nächsten Jahren zeigen“, zieht Schinnenburg das vorläufige Fazit. (lk)

Stephan Schinnenburg, Morgen & Morgen

Stephan Schinnenburg, Morgen & Morgen

Foto: Morgen & Morgen

 

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2 Kommentare

  1. Korrektur: Der einzige, der von Unisex garantiert profitiert, sind die Versicherer

    Kommentar von Stefan — 11. Januar 2013 @ 11:56

  2. Die Beiträge für Frauen in der PKV sind sogar teilweise erheblich gestiegen! Beispiel für stationären
    Zusatztarif mit 1-Bettzimmer der
    Allianz für eine 55-jährige Frau:
    Bisexprämie: 75,71, Unisexprämie:
    95,63.-!!! Ich halte dies für eine unverschämte Abzocke, für die es keine Rechtfertigung gibt. Der einzige, der von Unisex garantiert,
    sind die Versicherer. Wer hätte das gedacht (Achtung, ironisch gemeint)

    Kommentar von Stefan — 11. Januar 2013 @ 11:54

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