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Pflege: 20 Prozent können sich ehrenamtliche Tätigkeit vorstellen

Gut 20 Prozent der Deutschen können sich nach einer Studie ein Ehrenamt in der Pflege vorstellen. Acht Prozent sind bereits ehrenamtlich aktiv. Das geht aus einer Studie im Auftrag der gesetzlichen Krankenkasse DAK-Gesundheit hervor.

Insbesondere Frauen können sich der Studie zufolge vorstellen, ein Ehrenamt in der Pflege zu übernehmen.

Vor allem Frauen und ältere Menschen seien bereit, ein Ehrenamt in der Pflege [1] zu übernehmen. Nach der Studie gaben zwölf Prozent der Frauen an, bereits ehrenamtlich aktiv zu sein. Bei den Männern seien es nur vier Prozent. Bei den über 60-Jährigen engagierten sich elf Prozent, bei unter 30-Jährigen drei Prozent.

Andreas Storm, designierter Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit [2] erklärte, man wolle versuchen, mehr Männer für ein Ehrenamt zu gewinnen. Viele hätten Berührungsängste. Ehrenamtliche übernehmen keine klassischen Pflegeaufgaben [3]. Sie verbringen Zeit mit Pflegebedürftigen, machen Spaziergänge oder lesen vor.

Bezahlung des Pflegepersonals verbesserungsbedürftig

Laut Umfrage können sich mehr als 60 Prozent der Befragten eine solche Tätigkeit dennoch nicht vorstellen. Jeweils 40 Prozent davon sagten, ihnen fehle entweder die Zeit oder sie hätten Berührungsängste mit Alter und Krankheit. Nach der Studie schätzen 87 Prozent der Befragten die Situation professioneller Pflegekräfte als eher schlecht oder schlecht ein.

Nur acht Prozent halten sie für gut. 89 Prozent nannten Ausbildung und Bezahlung des Pflegepersonals [4] verbesserungsbedürftig. Auch die Qualität der Betreuung in Pflegeheimen sollte nach Meinung von drei Vierteln verbessert werden. (dpa-AFX)

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