28. Oktober 2016, 09:54
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Widerstand in Koalition gegen Mütterrenten-Pläne der CSU wächst

Die CSU pocht auf Gleichbehandlung der älteren mit den jüngeren Müttern, die pro Kind drei Entgeltpunkte für die Rente bekommen – die älteren bekommen derzeit zwei. Ziemiak warnte, die CDU dürfe keinem Kompromiss mit Lebensleistungsrente, Ost-West-Angleichung und Mütterrente zustimmen, wenn der Rentenbeitrag dann von jetzt 18,4 auf 25 Prozent des Bruttogehalts stiege. Denn: “Wer soll das bezahlen?”

Die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Katja Mast, sagte der dpa: “Bei der von der CSU geforderten erneuten Erhöhung der Mütterrente hoffe ich, dass Frau Merkel Herrn Seehofer die neuen CSU-Milliardenwünsche aus der Rentenkasse ausredet.” Sonst müsse Merkel Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) dazu bringen, die Mütterrente endlich aus Steuern zu finanzieren.

Unions-Experte will Zwang zur Vorsorge

Mast sagte: “Altersarmut bekämpfen – das sollte eine Botschaft vom Treffen sein, und ich fordere CDU/CSU auf, eine langfristige Antwort zu geben, wie die Akzeptanz der Rente gesichert wird.” Die Mütterrente nicht mehr aus der Rentenkasse, sondern über Steuern zu finanzieren, würde Gelder frei machen, um das Rentenniveau zu stabilisieren und Altersarmut zu bekämpfen. “Rente muss das Versprechen einlösen: Wer lange einbezahlt hat, muss mehr haben als Grundsicherungsniveau.”

Der Unions-Rentenexperte Peter Weiß (CDU) sprach sich für einen Zwang zur Vorsorge aus. “Die Pflicht zur Altersvorsorge für Selbstständige muss her”, sagte er der “Berliner Zeitung” (Freitag). Auch die betriebliche Altersvorsorge von Angestellten und Arbeitern stocke: “Über kurz oder lang werden wir da an einem Obligatorium nicht vorbeikommen.” (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Kfz-Versicherung: Preiswettbewerb zeigt sich auch bei Kosten für Werbung bei Google

Der Preiskampf der Kfz-Versicherer zur Wechselsaison macht sich bereits bemerkbar: Verbraucher zahlen aktuell im Schnitt 301 Euro für die Kfz-Haftpflichtversicherung. Das sind 13 Prozent weniger als im August (346 Euro). Wo sich der Preiswettbewerb noch zeigt.

mehr ...

Immobilien

Immobilie geerbt? Freibeträge senken die Erbschaftssteuer

In Deutschland sind Erben verpflichtet, eine hohe Erbschaftssteuer zu zahlen. McMakler erklärt, welche Freibeträge existieren und wie Erben sie geschickt nutzen.

mehr ...

Investmentfonds

Ethna: Allenfalls milde Rezession in den USA

Das Wirtschaftswachstum in den USA lässt nach, der US-Binnenmarkt beibt trotz Handelskonflikt weiterhin stark und Präsident Trump wird die Wirtschaft stabil halten, um seine Wiederwahl zu sichern. Was diese Gemengelage für Anleger bedeutet.

mehr ...

Berater

Branchendienst “Fondstelegramm” wird eingestellt

Der in erster Linie auf Sachwertanlagen fokussierte Branchendienst “Fondstelegramm” wurde von dem Verlag “Fonds professionell” (FP) übernommen und wird nach zwölf Jahren eingestellt. Der Gründer und Chefredakteur Tilman Welther wechselt zu FP.

mehr ...

Sachwertanlagen

DNL Real Invest: Klarstellung zu TSO-DNL Vermögensanlagen

Die DNL Real Invest AG aus Düsseldorf stellt gegenüber ihren Vertriebspartnern klar, dass sie in den von ihr vertriebenen TSO-DNL Vermögensanlagen weiterhin Partner des Initiators TSO Europe Funds bleibt. Die gestrige Mitteilung zu einer neuen TSO-Emission ohne DNL hatte offenbar für Missverständnisse gesorgt.

mehr ...

Recht

Roland: Die Wahrheit über die häufigsten Rechtsirrtümer

Eric Schriddels, Partneranwalt der Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG von der Kanzlei Kaiser und Kollegen, klärt in einer aktuellen Presse-Information des Versicherers über die häufigsten Rechtsirrtümer auf. Welche das sind, lesen Sie hier.

mehr ...