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Axa diskutiert über seine Vermögensverwaltung

Europas zweitgrößter Versicherer Axa lotet nach Informationen aus Kreisen eine Neuaufstellung seiner europäischen Vermögensverwaltung aus. In Frage kämen eine Fusion beziehungsweise die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Axa steckt bereits mitten im Umbau. Der französische Versicherer will sein US-Geschäft im kommenden Jahr an die Börse bringen.

Ein möglicher Partner sei die französische Investmentbank Natixis. Am Ende könnte auch ein Börsengang oder ein Verkauf stehen, hieß es weiter. Es seien jedoch noch keine Entscheidungen getroffen worden und es könnte alles beim Alten bleiben, schränkte Bloomberg ein. Sprecher der genannten Unternehmen lehnten einen Kommentar zu den Informationen ab.

Axa steckt bereits mitten im Umbau. Der französische Versicherer will sein US-Geschäft [1] im kommenden Jahr an die Börse bringen. Der Verkaufserlös soll in den Umbau des Kerngeschäfts mit Versicherungen fließen – oder an die Aktionäre gehen.

Umsatz ging um drei Prozent zurück

Die europäische Vermögensverwaltung von Axa machte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro – drei Prozent weniger als im Jahr zuvor. Vermögensverwalter mit ihren klassischen Fonds stehen wegen der zunehmenden Beliebtheit günstigerer passiver Investmentprodukte [2] – sogenannter ETF – unter Druck. Experten prophezeien deshalb weitere Zusammenschlüsse: So sind die Fondstöchter mehrerer Banken schon in der börsennotierten Gesellschaft Amundi aufgegangen. (dpa-AFX)

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