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Axa meldet Wachstum

Die Axa Deutschland konnte ihre Einnahmen im Jahr 2016 um 1,1 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro steigern. Das operative Ergebnis nach Steuern verbesserte sich um 5,2 Prozent auf 569 Millionen Euro (2015: 541 Millionen Euro). Das Konzernergebnis nach Steuern legte um 6,8 Prozent auf 545 Millionen Euro (510 Millionen Euro) zu.

Hauptverwaltung der Axa in Köln

Den höchsten Beitragszuwachs erzielte der Konzern in der Privaten Krankenversicherung (PKV). Das Beitragsvolumen der Axa Krankenversicherung legte um 3,2 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro zu. Auch die Zahl der Versicherten wuchs um 2,9 Prozent auf 1,7 Millionen Personen. Mit einem Zuwachs von 2,6 Prozent auf 118 Millionen Euro APE (Annual Premium Equivalent: Neugeschäft an laufenden Beiträgen plus zehn Prozent) der Einmalbeiträge entwickelte sich das Neugeschäft dieser Sparte ebenfalls positiv.

In der Schaden- und Unfallversicherung stieg das Beitragsvolumen um 2,5 Prozent auf 4,05 Milliarden Euro. Vor allem der in der Kraftfahrtversicherung tätige Onlineversicherer Axa easy war nach Angaben des Konzerns mit einem Beitragsplus von 24 Millionen Euro erfolgreich.

Steigendes Neugeschäft in der Vorsorge

Die Vorsorgegesellschaften der Axa konnten ihr Neugeschäft um 1,7 Prozent auf 275 Millionen Euro APE zu steigern. Insgesamt verringerten sich die Beitragseinnahmen im Vorsorgegeschäft um 1,9 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro. Während die Einmalbeiträge vornehmlich aus Ertragsgründen um 11,1 Prozent rückläufig waren, blieben die Einnahmen aus laufenden Beiträgen mit 3,1 Milliarden Euro nahezu stabil. (kb)

Foto: Axa