Anzeige
26. Oktober 2017, 06:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

BU-Policen: Anbieter investieren in Kundenorientierung

Junge Kunden wollen heute lieber finden als gefunden werden, dabei suchen sie nicht gezielt nach Lösungen, sondern müssen vielmehr Wege dorthin aufgezeigt bekommen.

BU-Policen: Anbieter investieren in Kundenorientierung

Markus Kruse: “Alle von uns bewerteten Häuser investieren kontinuierlich und zielgerichtet in die Service- und Kundenorientierung ihrer Leistungsregulierung.”

Jeder Vermittler ist demnach gefordert, seine Vertriebsstrategie zu überdenken und zu überarbeiten. Dabei könnten sie folgende Gedanken einer Lösung näher bringen:

Bin ich auf den Kanälen, auf denen diese Zielgruppe heute aktiv ist, überhaupt präsent (zum Beispiel Facebook, Snapchat, Youtube, Twitter, WhatsApp)?

  • Biete ich dem jungen Klientel schon, was sie von mir erwartet (erreichbar per App)?
  • 
Ist meine Homepage-Präsenz technisch und inhaltlich für junge Menschen ansprechend?
  • Nutze ich moderne Instrumente wie Video, Webinare & Co. zur Kundenansprache?
  • Wie positioniere ich mich öffentlich als Experte für Finanzfragen?

Wer die Zielgruppe der jungen Menschen erreicht und deren Vertrauen gewinnt, der kann heute mit einer noch nie dagewesenen Produktvielfalt deren individuellen Bedarf auf höchstem Niveau optimal decken.

Risikoanalyse notwendig für Absicherung

Welche Absicherungsform dann jedoch die richtige ist, hängt von vielen Einzelfaktoren ab. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist ohne Frage die beste aller Arbeitskraftabsicherungen, weil direkt berufsbezogen. Selbstverständlich soll sie bevorzugt abgesichert werden.

Aber auch die Ausweich- und Ergänzungsprodukte wie Erwerbsunfähigkeits-, Dread-Disease- oder Grundfähigkeitspolicen haben ihre Daseinsberechtigung.

Das optimale Absicherungs-Ergebnis kann nur über eine individuelle Risikoanalyse erzielt werden – dazu ist aber in erster Linie der persönliche Kontakt zum Kunden nötig.

BU mit Vorurteilen konfrontiert

Allerdings stoßen Makler beim Gespräch mit dem Kunden immer wieder auf einen hartnäckigen Vorbehalt gegenüber der BU: Das Verhalten der Versicherer im Leistungsfall oder vielmehr die Angst vor der Nichtleistung.

Kein Wunder, führen Kritiker der BU doch gern in der öffentlichen Debatte Beispiele für die vermeintliche Zahlungsunwilligkeit der Versicherer im Leistungsfall auf, was sich dementsprechend auf das Image der Unternehmen auswirkt.

Neben der generellen Leistungsbereitschaft der Versicherer, häufig isoliert dargestellt über einzelne Kennzahlen wie beispielsweise die Leistungsquote oder die Prozessquote, steht oftmals auch der Regulierungsprozess im Fokus der Diskussion.

Versicherer verbessern Leistungsregulierung stetig

Im Zuge unserer Zertifizierung der Leistungsregulierung in der Berufsunfähigkeitsversicherung haben wir seit 2015 sieben von acht Gesellschaften für die Fairness in ihrer Leistungsregulierung ausgezeichnet.

Die wesentliche Erkenntnis hierbei: Alle von uns bewerteten Häuser investieren kontinuierlich und zielgerichtet in die Service- und Kundenorientierung ihrer Leistungsregulierung.

Beispielsweise lässt ein Blick hinter die Kulissen erkennen, dass die Versicherer sich intensiv mit der von Kritikern häufig ins Feld geführten langen Bearbeitungszeit auseinandergesetzt und auch zielführende Lösungen umgesetzt haben.

Denn die Bearbeitung eines BU-Falls vom Leistungsantrag bis zur Annahme kann mitunter mehrere Monate bis sogar über ein Jahr dauern. Allerdings muss dies nicht zwingend am Arbeitstempo des Sachbe- arbeiters liegen. In den meisten Fällen ziehen eher die langen Wartezeiten bei Arzt- oder Gutachteranfragen den Abschluss des Falles deutlich in die Länge.

Seite drei: Informationserhebung wird optimiert

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Wintereinbruch: Diese Pflichten haben Eigentümer und Mieter

Der Winter ganz Deutschland im Griff: Selbst in schneearmen Regionen und Städten wie Köln bleibt die weiße Pracht auf Straßen und Gehsteigen liegen. Die Winterlandschaft bringt Verpflichtungen für Hauseigentümer oder Mieter mit sich – zum Beispiel die gesetzliche Pflicht zum Schneeräumen. Auch versicherungstechnisch ist das Räumen und Streuen des Gehwegs relevant.

mehr ...

Immobilien

Zwölf Städte vereinen 30 Prozent des Gewerbeimmobilienumsatzes

London ist 2018 der Top-Performer für globale gewerbliche Immobilien-Investitionen. Investoren bevorzugen weiterhin Städte, mit denen sie vertraut sind und die über gut etablierte Investment-Märkte und hohe Transparenz verfügen. Dazu gehören mit Frankfurt, Berlin, Hamburg und München vier deutsche Städte.

mehr ...

Investmentfonds

Tim Bröning: Worte statt Taten

Viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Sie möchten häufiger ins Fitnessstudio gehen, weniger Süßigkeiten essen und sich generell einen gesünderen Lebenswandel zulegen.

Die Bröning-Kolumne

mehr ...

Berater

Hat die Finanzbranche #MeToo verschlafen?

Auf Branchenmessen begegnet man auch in Zeiten der “Me-too”-Debatte noch immer vielen Hostessen. “Nett aussehen, während die Männer Geschäfte machen: Der Beruf der Hostess ist so aus der Zeit gefallen wie kaum ein anderer”, schrieb kürzlich die “Süddeutsche Zeitung”. Hat die Branche eine wichtige gesellschaftliche Entwicklung verschlafen?

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB steigert das Platzierungsvolumen kräftig

Die auf Private-Equity-Konzepte für Privatanleger spezialisierte RWB Group hat im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 76 Millionen Euro platziert und damit ein Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht (2017: etwa 59 Millionen Euro).

mehr ...

Recht

Kartellwächter: Mastercard muss Millionenstrafe zahlen

Der Kreditkartenanbieter Mastercard muss wegen Verstößen gegen EU-Kartellvorschriften 570 Millionen Euro bezahlen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Auf den US-Konzern könnten zudem Schadenersatzklagen zukommen.

mehr ...