28. September 2017, 09:30
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Chancen auf “Enkeltauglichkeit” mit Jamaika

Außerdem sollte die betriebliche Altersvorsorge einfacher und übersichtlicher für den Arbeitnehmer gestaltet und die Vorteile der Digitalisierung – etwa zur Reduzierung von Prozesskosten voll genutzt werden.

Mit dem Verzicht auf Garantien im Gesetz besteht die Chance auf eine höhere Rendite, in Zeiten fortdauernder Enteignung des Sparers eine erfreuliche Perspektive.

Das Potenzial von Aktien in der betrieblichen und privaten Altersvorsorge muss unbedingt stärker genutzt, der steuerliche Rahmen aktienfreundlicher werden.

Online-Rentenkonto macht den Anfang

Ein Signal für eine verbraucherfreundlichere Rentenpolitik zum Start einer neuen Regierung wäre die Einführung eines Online-Rentenkontos, das als Verpflichtung in einen Koalitionsvertrag aufgenommen werden könnte.

Gemeint ist damit eine neue Informationspflicht für die gesetzliche Rente, die betriebliche Altersversorgung und für alle Anbieter privater Renten, nämlich die elektronische Bereitstellung für die erforderlichen Daten für ein Rentenkonto, das auf dem Smartphone jedem jederzeit signalisieren kann, wie es um die Versorgung am Lebensabend steht.

Was in Schweden, den Niederlanden, Großbritannien und Australien längst eine Selbstverständlichkeit ist, sollte auch in Deutschland möglich sein.

Prof. Dieter Weirich ist neben Klaus Morgenstern Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), eines von Unternehmen der Finanzwirtschaft getragenen think tanks für Generationengerechtigkeit. Der gelernte Journalist war Intendant der Deutschen Welle und Bundestagsabgeordneter.

Foto: DIA

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1 Kommentar

  1. Also ich weiß nicht wann der Autor dieses Artikels gewählt hat. Die meisten von uns werden am 24. September zur Urne gegangen sein.

    Kommentar von Hugin Munin — 29. September 2017 @ 09:13

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