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DVAG: Arbeitsstress vermeiden und frühzeitig absichern

Der Sommer verabschiedet sich allmählich und so kommen derzeit auch die letzten Arbeitnehmer aus ihrem Sommerurlaub zurück. Für die meisten geht der Arbeitsstress unverändert weiter. Dieser kann langfristig zur Bedrohung für die psychische Gesundheit werden.

Psychische Erkrankungen oder Depressionen sind aktuell der häufigste Grund für eine Berufsunfähigkeit.

Zurück am Arbeitsplatz warten auf die meisten Urlaubsrückkehrer schon neue Aufgaben, unbeantwortete Mails und Abgabetermine. Da ist ist die Erholung schnell dahin und der alte Druck wieder da.

Aktuellen Aussagen des Bundesgesundheitsministeriums stiegen in den Jahren 2012 bis 2016 die aufgrund von Erschöpfung oder Überlastung [1] beanspruchten Fehltage von etwa 20 Millionen auf über 30 Millionen.

Alarmierende Zahlen, sagen auch die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG), denn zu viel Stress kann langwierige psychische Störungen auslösen, die schlimmstenfalls zur Berufsunfähigkeit (BU) führen.

Stark unterschätzte Gefahr

Laut dem Analysehaus Morgen & Morgen sind psychische Erkrankungen [2] wie Burnout oder Depressionen derzeit der häufigste Grund für eine Berufsunfähigkeit, noch vor Unfällen oder anderen Erkrankungen.

“Berufsunfähigkeit ist eine der gravierendsten und gleichzeitig meistunterschätztesten Gefahren im Leben, denn ein langfristiger Wegfall der Einkünfte verändert alles,” warnen die DVAG-Experten.

“Deshalb sollte jeder frühzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung [3] abschließen, um sich vor den finanziellen Folgen eines eventuellen Arbeitsausfalls abzusichern – unabhängig von der vermeintlichen Stressanfälligkeit oder körperlichen Gefährdung.”

Seite zwei: Frühes Absichern lohnt sich [4]

Das Prinzip der BU-Versicherung sei ganz einfach: Werde man berufsunfähig, so entrichte die Versicherung für die Ausfalldauer eine Berufsunfähigkeitsrente in Höhe der zuvor dafür vereinbarten Monatssumme.

“Die Versicherung springt ein, wenn der Job aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls zu mindestens 50 Prozent für mindestens sechs Monate nicht mehr ausgeübt werden kann”, wissen die Experten der DVAG.

Gerade für Studenten [5] und junge Arbeitnehmer [6] sei es wichtig zu beachten, dass es sich lohne die BU-Versicherung möglichst früh abzuschließen, da der Versicherungsbeitrag sich nach Beruf, Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand richte.

Bei Gehaltserhöhung muss angepasst werden

Dabei gelte: Einmal versichert – immer versichert. Ändere sich der Beruf oder nehme man ein risikobehaftetes Hobby auf, so werden keine höheren Beiträge fällig.

Grundsätzlich solle aber darauf geachtet werden, dass die Auszahlungssumme möglichst nah am Gehalt angesetzt sei, sodass im Krankheitsfall keine Einkommensverluste drohen. Wer beispielsweise befördert wird und deshalb mehr Geld verdient, der sollte den Versicherungsbeitrag laut DVAG [7] anpassen.

Tipps zur Stressreduzierung:

Foto: Shutterstock

 

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BU: Die kundenorientiertesten Versicherer [8]

Wie die Versicherer das Nadelöhr erweitern [9]

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