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Franke und Bornberg: Die besten Rentenversicherungen 2018

Das neue Altersvorsorgerating der Ratingagentur Franke und Bornberg macht auf einen Schlag die Stärken und Schwächen von 1.026 Angeboten aus allen drei Schichten der Altersvorsorge transparent. Flexibilität, Transparenz und Produktkonzept stehen im Mittelpunkt.

Michael Franke: “Die private Rentenversicherung ist ein entscheidender Baustein für die konsequente Altersvorsorgestrategie.”

Die Deutschen leben immer länger: Wer hierzulande 75 Jahre alt ist, kann durchschnittlich mit weiteren zwölfeinhalb weiteren Lebensjahren rechnen. Doch umso länger das Leben, desto größer auch die Herausforderungen bei der Altersvorsorge.

In den meisten Fällen reicht die gesetzliche Rente [1] nicht für den sorgenfreien Ruhestand, und so wächst mit der Lebenserwartung auch die Versorgungslücke. Damit besteht immer größere Gefahr, dass am Ende des Geldes noch viel Lebenszeit übrig ist.

Passgenaue Lösungen bietet laut Franke und Bornberg die private kapitalgedeckte Rentenversicherung. Nur diese garantiert eine lebenslange Rentenzahlung. Doch je vielfältiger das Tarifangebot, desto wichtiger wird die Auswahl des geeigneten Produktes.

Für jeden Kunden die passende Lösung

“Die private Rentenversicherung ist ein entscheidender Baustein für die konsequente und nachhaltige Altersvorsorge”, sagt Michael Franke, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Franke und Bornberg.

“Ob risikoaffin oder risikoavers in der Kapitalanlage, mit hoher Flexibilität oder attraktiver staatlicher Förderung – gute Berater [2] finden mittlerweile für jeden Kunden die passende Lösung.”

Allerdings sei es nicht einfach, die richtigen Produkte auszuwählen und dabei auch die Produktqualität im Blick zu behalten. Das jüngste Rating zu Rententarifen liefere Vermittlern und Verbrauchern Orientierung in der vielgestaltigen Tariflandschaft.

Seite zwei: Alternative Garantiekonzepte auf dem Vormarsch [3]

Mit dem Altersvermögensgesetz von 2001, sowie mit dem Alterseinkünftegesetz von 2005 wurde die Basis für die Rententarife von heute gelegt.

Zudem haben erodierende Zinsen [4] und gestiegene Eigenkapitalanforderungen unter Solvency I in den letzten Jahren die Entwicklung alternativer Garantiekonzepte vorangetrieben.

Franke und Bornberg hat mit geschärften Produktkategorien und einer zusätzlichen Kategorie “Neue Klassik” auf die Entwicklung reagiert. Klassiktarife behalten jedoch weiterhin ihre Berechtigung.

Markt teilt sich auf

Aktuell beobachtet Michael Franke eine Aufteilung im Markt: “Eine Reihe von Versicherern [5] haben sich aus dem Markt zurückgezogen und bieten Klassik nicht mehr (offensiv) an.”

Diejenigen, die drinbleiben wollen, behalten das Konzept bei und vertreten ihre Entscheidung selbstbewusst. Es gebe aktuell weniger Druck die Klassik aufzugeben.

“Die Zinsen sind stabil, wenn auch auf niedrigem Niveau, und die von Versicherern ersehnte Entlastung bei der Zinszusatzreserve wurde vom Gesetzgeber nun tatsächlich umgesetzt”, sagt er, und auch die jüngsten Überschussdeklarationen sprechen für eine Konsolidierung.

Seite drei: Die Produktkategorien [6]

Um eine sachgerechte Vergleichbarkeit zu gewährleisten, ordnet das Rating alle Rentenversicherungen [7] einer von fünf Produktkategorien zu:

Vergleich für alle Schichten

Das Produktratin von Franke und Bornberg [8] analysiert aller zum jeweiligen Stichtag verfügbaren Rentenversicherungen aus den drei Schichten der Altersvorsorge (1. Schicht – Rürup; 2. Schicht – Riester; 3. Schicht – Privatrente) in den Kategorien Flexibilität, Transparenz sowie Produktkonzept.

Im Anschluss wird eine Gesamtnote vergeben. Das aktuelle Rating bewertet jeweils das aktuelle Tarifspektrum. Im Jahresverlauf hinzukommende Produkte sowie Produktänderungen werden laufend eingearbeitet.

Für das neue Rating wurden insgesamt 1026 Tarifkonstellationen nach 49 Kriterien untersucht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 11,5 Prozent der Tarife erreichen die höchste Bewertungsstufe FFF+ (hervorragend), weitere 39,38 Prozent die Stufe FFF (sehr gut).

Seite vier: Was ist dem Kunden wichtig? [9]

Flexibilität, Transparenz, Konzeption – nicht für jeden Kunden sind alle Ausprägungen gleich wichtig, wie Michael Franke erläutert: “Gerade jüngere Menschen sollten besonderes Gewicht auf hohe Flexibilität legen.”

Nur so sei gewährleistet, dass sich der Vertrag an die jeweilige Lebenssituation [10] anpasst. Er müsse Karriereschritten angemessen begleiten, aber auch Unterbrechungen und die zeitweilige Absenkung von Leistung und Beitrag zulassen.

“Bei einem Beamten mittleren Alters, der relativ große Planungssicherheit für sein gesamtes Berufsleben hat, kommt der Flexibilität keine so große Bedeutung zu. Für ihn dürfte das Produktkonzept weitaus entscheidender sein. Fehlende Transparenz hingegen ist immer ein K.O.-Kriterium.”

Die besten Tarife

Das Altersvorsorge-Rating untersucht Basis-Renten (1. Schicht), Riester-Renten [11] (2. Schicht) und private Rentenversicherungen der 3. Schicht. Hier herrscht besonders große Vielfalt vor. Immerhin 328 Grundtarife wurden allein in der 3. Schicht analysiert.

Daher zeigen Franke und Bornberg am Beispiel dieser Schicht die Detailergebnisse des Ratings auf, wobei sich zeigt: Im Mittel fällt die Produktqualität von Klassik-Tarifen im Vergleich zu den anderen Produktkategorien ab.

Quelle: Franke und Bornberg

Laut Michael Franke könnte dies darauf zurückzuführen sein, dass Klassiktarife im Durchschnitt bereits länger am Markt sind als die anderen Kategorien.

“Neuere Tarifgenerationen können in der Regel mit besseren Ergebnissen punkten. Insbesondere bei der Transparenz haben die Produktentwickler in den letzten Jahren deutlich nachgelegt.”

Seite fünf: Die Ergebnisse im Überblick [12]

Die Ratingagentur geht davon aus, dass die Produktentwicklung in der nächsten Zeit wieder Fahrt aufnimmt.

Quelle: Franke und Bornberg

“Die Zinsentwicklung, Zinszusatzreserve [13] und auch die Regulatorik haben bei den Gesellschaften so viel Ressourcen gebunden, dass für neue Trends und Ideen kaum Zeit geblieben ist”, konstatiert Michael Franke.

Quelle: Franke und Bornberg

Für die Zukunft zeichne sich eine Entwicklung zu Produkten mit der Option auf eine fondsgebundene Verrentungsphase ab.

Die Bewertungsgrundlagen mit Stand Dezember 2018 sowie die vollständigen Ergebnisse zu allen drei Schichten der Altersvorsorge finden sie HIER [14](bm)

Foto: Franke und Bornberg/Stefan Neuenhausen

 

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