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Geringe Katastrophenschäden beflügeln Hannover-Rück-Gewinn

Geringe Katastrophenschäden haben dem Rückversicherer Hannover Rück im zweiten Quartal einen überraschenden Gewinnzuwachs beschert. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hannover mit.

Die Hannover Rück muss immense Belastungen aus ihrem US-Mortalitätsgeschäft wettmachen.

Unter dem Strich verdiente der Rivale von Munich Re [1] und Swiss Re rund 282 Millionen Euro und damit gut vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Vorstandschef Ulrich Wallin sieht den Konzern damit auf Kurs, in diesem Jahr einen Gewinn von mehr als einer Milliarde Euro zu erzielen.

Verträge wegen Preiserhöhungen gekündigt

Dabei muss die Hannover Rück [2] jedoch immense Belastungen aus ihrem US-Mortalitätsgeschäft wettmachen, da einige Kunden wegen Preiserhöhungen die Verträge gekündigt haben.

Die Belastungen dürften sich im zweiten Halbjahr von mehr als 264 Millionen US-Dollar (227 Mio Euro) vor Steuern belaufen, schätzt Wallin. Da die Hannover Rück damit künftige Verluste vermeide, sei dies langfristig aber positiv. (dpa-AFX)

Foto: Hannover Rück

 

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