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Hannover Rück und Talanx übertreffen gekappte Gewinnziele

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück und sein Mutterkonzern Talanx sind besser durch das Katastrophenjahr 2017 gekommen als gedacht. Hannover-Rück-Chef Ulrich Wallin rechnet jetzt mit einem Überschuss von rund 950 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Hannover mitteilte.

Hannover-Rück-Chef Ulrich Wallin

Nach der Hurrikan-Serie [1] im vergangenen Jahr hatte er das Ziel von über einer Milliarde auf 800 Millionen Euro gesenkt. Analysten hatten zuletzt nur etwas mehr erwartet. Die Aktionäre sollen nun wie im Vorjahr eine Dividende von 5,00 Euro je Aktie erhalten. Für 2018 peilt Wallin weiterhin einen Überschuss von über einer Milliarde Euro an.

Von der Dividende und dem glimpflichen Abschneiden 2017 profitiert vor allem der Versicherungskonzern Talanx [2] (HDI, Neue Leben), dem gut die Hälfte der Hannover Rück gehört. Talanx-Chef Herbert Haas rechnet für 2017 jetzt mit einem Überschuss von 670 Millionen Euro nach 907 Millionen ein Jahr zuvor.

Dividende auf Höhe des Vorjahres

Im Herbst war er noch von einem Rückgang auf 650 Millionen Euro ausgegangen. Die Aktionäre sollen eine Dividende mindestens auf Höhe des Vorjahres erhalten. Da hatte Talanx je Anteilsschein 1,35 Euro ausgeschüttet. (dpa-AFX)

Foto: Hannover Rück