18. Dezember 2018, 14:56
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Kfz-Branche: “Die Dimension der Veränderung verstehen”

Cash.: Ein großes Thema spielt in diesem Zusammenhang die Datensicherheit.

Schulze Lammers: Die Nutzung und Auswertung von Daten wird in Zukunft immer wichtiger für uns als Versicherer – und bringt ein hohes Maß an Verantwortung mit sich, der wir uns bewusst sind.

Die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften ist für uns selbstverständlich und auch bei unserer AXA Drive App legen wir sehr großen Wert auf den Datenschutz und die Datensicherheit. Die eigentlichen Fahrdaten werden außer halb ihres Zugriffs pseudonymisiert und verschlüsselt in einer Cloud gespeichert.

Wir erfüllen damit nicht nur die Empfehlungen und Vorgaben der Landesdatenschutzbehörde, sondern haben unsere Telematik-Anwendung zudem durch einen externen Fachanwalt für Informationstechnologierecht auf Rechtskonformität überprüfen lassen.

Einer Studie von Bain zufolge sind zwischen 17 und 34 Prozent der Autobesitzer in den urbanen Ballungsräumen bereit, auf das Automobil zu verzichten. Vor dem Hintergrund dürfte die Kfz-Mobilität der Zukunft zur besonderen Herausforderung werden.

Wir sehen, dass die beschriebenen Veränderungen nicht gleichmäßig auftreten. Autonomes Fahren setzt eine Infrastruktur voraus, die voraussichtlich nicht überall aufgebaut werden kann. Die Schere zwischen ländlichen und städtischen Gebieten wird sich damit vermutlich eher öffnen.

Auch das ist aber natürlich eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung, die in der Mobilität nur einen einzelnen Ausdruck findet. Für uns als Versicherer bedeutet das, mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten auf diese Veränderungen zu reagieren.

Ich bin überzeugt davon, dass wir noch viele Jahre sehr klassische Angebote sehen werden. Gleichzeitig gilt es aber, neue Konzepte aufzubauen und auszuprobieren.

Im Grunde können wir ja dankbar sein, dass wir auf diese Art ein stabiles Standbein haben, von dem aus wir die neuen Entwicklungen begleiten können.

Seite sechs: Folgen für Vertrieb und Beratung

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