23. April 2018, 06:00
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LV-Provisionsdeckel: Mögliche Auswirkungen in verschiedenen Szenarien

Als Ausgangslage für die Simulationen wurden eine Abschlusscourtage in Höhe von 46 Promille, eine Bestandspflegecourtage von zwei Prozent, keine laufende Abschlusscourtage, eine Stornohaftungsdauer von fünf Jahren und eine Beitragssumme im Neugeschäft von einer Millionen Euro zugrunde gelegt.

Es wird eine durchschnittliche Früh- und Spätstornoquote von jährlich fünf Prozent unterstellt. Die zeitlich unterschiedlich anfallenden Zahlungen werden mit zwei Prozent pro Jahr abgezinst.

Durch die Berechnung des Barwertes aller Courtagezahlungen können die unterschiedlichen Szenarien auf einer einheitlichen Basis verglichen und Einnahmerückgänge ermittelt werden. Die Ergebnisse der Simulationen finden sich in der nachfolgenden Tabelle.

LV-Provisionsdeckel: Mögliche Auswirkungen in drei Szenarien

zeb-Simulationstool: Veränderung der Courtagebarwerte in Prozent; Quelle: zeb Unternehmensberatung

Die absoluten Courtageunterschiede der Simulation werden für die Laufzeit von 28 Jahren in der nachstehenden Grafik verdeutlicht.

LV-Provisionsdeckel: Mögliche Auswirkungen in drei Szenarien

Quelle: zeb Unternehmensberatung

Das Ergebnis der Courtagesimulation zeigt auf, dass unter den gesetzten Rahmenbedingungen Vermittler bei einer barwertigen Betrachtung in Szenario 1 unter den barwertigen Courtageerlösen der Ausgangssituation liegen, jedoch im zweiten Szenario höhere Erlöse generieren können.

Seite drei: Geringe Abschlusscourtagen belasten Vermittler

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