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Neue Regeln drücken auf Gewinn der Swiss Re

Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re hat die geringen Großschäden im ersten Quartal nicht in mehr Gewinn ummünzen können. Trotzdem konnte die Swiss Re die Erwartungen von Analysten übertreffen.

In der Schaden- und Unfall-Rückversicherung profitierte die Swiss Re von den im Jahresvergleich gesunkenen Großschäden.

Wegen einer veränderten Rechnungslegung in den USA blieb bei den Schweizern in den Monaten Januar bis März mit 457 Millionen US-Dollar (381 Mio Euro) unter dem Strich rund 30 Prozent weniger übrig als ein Jahr zuvor.

Das teilte der Rivale des Weltmarktführers Munich Re [1] am Freitag in Zürich mitteilte. Ohne diese Belastung wäre das Ergebnis gestiegen. In der Schaden- und Unfall-Rückversicherung profitierte die Swiss Re von den im Jahresvergleich gesunkenen Großschäden.

Aktienrückkauf beginnt im Mai

Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich von 95,6 auf 92,0 Prozent. Zudem baute der Konzern sein Geschäft weiter aus. Die Bruttoprämieneinnahmen legten um 13 Prozent auf 11,5 Milliarden Dollar zu.

Das lag vor allem an der Lebens- und Kranken-Rückversicherung sowie am Geschäft mit geschlossenen Vertragsbeständen von Lebensversicherern [2].

Dank der komfortablen Kapitalausstattung startet die Swiss Re [3] ihren angekündigten Aktienrückkauf von bis zu einer Milliarde Schweizer Franken am 7. Mai. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

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