Zurich: „Hervorragendes Betriebsergebnis“ in 2017

Die gebuchten Bruttobeiträge lagen im Geschäftsjahr 2017 bei 5,5 Milliarden Euro. Damit lag das Beitragsvolumen 7,2 Prozent unter dem des Jahres 2016 (5,9 Milliarden Euro). Im Nicht-Leben Segment betrug der Rückgang fünf Prozent auf 2,3 Milliarden Euro (2016: 2,4 Milliarden Euro) und war zum Teil die Folge von Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität.

„Die erst zum Jahresende sukzessiv eingeführte neue PrivatSchutz Produktlinie konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr noch keine Trendwende bei den Beitragseinnahmen herbeiführen“, so Schildknecht.

Bündelprodukt „MultiPlus“ wird ersetzt

Die Zurich PrivatSchutz Produktlinie baue auf der neuen Zurich IT Infrastruktur auf und ersetze als zentrales Angebot für Privatkunden das bisherige Bündelprodukt „MultiPlus“. Im Leben-Segment gingen die gebuchten Bruttobeiträge im Vergleich zum Vorjahr um 8,7 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zurück (2016: 3,5 Milliarden Euro).

Der Grund hierfür liege unter anderem in ablaufbedingten Abgängen in der Lebensversicherung sowie im geplanten weitgehenden Verzicht auf Einmalbeitragsgeschäft. Die Summe der Kapitalanlagen stieg um 2,2% auf 48 Milliarden Euro (2016: 347 Milliarden Euro).

Die Solvenzquote der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherungs AG betrug zum 31.12.2017 solide 186 Prozent (ohne Übergangsmaßnahmen / Transitional Measures); das Unternehmen besitzt ein A1 Rating mit stabilem Ausblick (Moody’s).

Ausbau strategischer Partnerschaften

Das Jahr 2017 war vom weiteren erfolgreichen Ausbau strategischer Partnerschaften geprägt. „Zurich verfügt über einen leistungsfähigen, kompetenten und engagierten Vertrieb und über starke und erfahrene Partner“, so Schildknecht.

„Wir setzen auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Top-Partnern, mit denen wir den gemeinsamen Willen teilen, Innovationen im Interesse unserer Kunden erfolgreich voranzutreiben“.

„Einer der wichtigen Zukunftszweige, auf die wir uns strategisch fokussieren, sind Mobilitäts-Ökosysteme. Sie haben höchste Relevanz für die Kundenbedürfnisse der Zukunft. Entsprechend sind wir hier auch an weiteren zukunftsweisenden Kooperationen interessiert“, so Schildknecht.

Neue Wege in der Kundenorientierung

Die Zurich Gruppe Deutschland hat im vergangenen Jahr bereits eine neue Kooperation mit Porsche im Bereich der Kurzzeitversicherungen gestartet.

„Mit Porsche Shield geht Zurich neue Wege in der Kundenorientierung: Für den Kunden ist der spezielle Versicherungsschutz immer dann verfügbar, wenn er ihn konkret benötigt – und nur so lange er ihn braucht“, erläutert Carsten Schildknecht. Die Versicherungslösung hat Zurich in besonders kurzer Zeit durch agiles Projektmanagement zur Marktreife entwickelt.

Ebenfalls 2017 eingeleitet wurde die Partnerschaft mit Europas größtem Vielflieger- und Prämienprogramm Miles & More. „Diese Partnerschaft zahlt auf unsere strategischen Ziele ein: Wir wollen nicht nur kundenorientiert handeln und innovative Wege gehen, sondern auch ganzheitliche Lösungsansätze für unsere Kunden anbieten und ausbauen“, so Schildknecht.

Mehr Arbeitnehmer sollen Betriebsrente bekommen

Auch beim Ausbau im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge nahm Zurich 2017 Fahrt auf. Die Partnerschaft mit der Talanx im Rahmen des Konsortiums „Die Deutsche Betriebsrente“, das im Februar 2018 an den Start ging, wurde bereits im vergangenen Jahr aufgegleist.

Mit „Die Deutsche Betriebsrente“ bieten Talanx und Zurich eine neu konzipierte Konsortiallösung im Sozialpartnermodell an. „Ziel ist es, zukünftig mehr Arbeitnehmern zu einer Betriebsrente zu verhelfen und so den Bürgern in Deutschland einen gesicherten Lebensabend zu ermöglichen“, so Schildknecht.

Seite zwei: Vorreiter bei Agilität und Innovationen

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