13. Juni 2019, 06:49
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DEVK meldet 1,8 Millionen Neuverträge für 2018

Erfolgreich war auch die Rückversicherung. Die Einnahmen der DEVK-Rückversicherung (inkl. Echo Re) aus DEVK-fremdem Geschäft lagen bei 382 Millionen Euro – ein Plus von 20,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Volumen der Kapitalanlagen stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 3,6 Prozent auf 18,6 Milliarden Euro. Daraus wurde ein Netto-Kapitalanlageergebnis in Höhe von 594 Millionen Euro erzielt – das sind 20,2 Prozent weniger als 2017. Die nachhaltig schwache Zinssituation, geringere Abgangsgewinne und Zuschreibungen sowie insbesondere höhere Abschreibungen auf Kapitalanlagen haben sich hier ausgewirkt.

Unwetter nur in der ersten Jahreshälfte

Im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft des Konzerns inklusive Rückversicherungs- und Auslandsgeschäft lagen die Bruttobeitragseinnahmen mit 2,4 Milliarden Euro erfreuliche 5,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Bruttobeitragseinnahmen für die Kfz-Versicherung wuchsen um 1,4 Prozent (Branche: 3,4 Prozent) auf rund 1,04 Milliarden Euro.

Das Jahr 2018 startete stürmisch. Besonders das Tief “Friederike” verursachte hohe Schäden. Von Ende Mai bis Mitte Juni gab es immer wieder regionale Starkregenereignisse. Den Rest des ansonsten sehr trockenen Jahres blieb es ruhig, sodass sich im Schaden- und Unfallbereich das Verhältnis von Aufwendungen für Schäden und Kosten zu den Beitragseinnahmen – die Combined ratio – verbesserte auf 93,9 Prozent (Vorjahr: 95,4 Prozent). Auch in der Kfz-Versicherung machte sich das schadenärmere Jahr bemerkbar: Die Combined ratio sank von 99,3 Prozent im Vorjahr auf 98,3 Prozent (Branche: 96 Prozent).

Aufgrund der günstigen Schadenentwicklung stieg das versicherungstechnische Ergebnis vor Veränderung der Schwankungsrückstellung auf 132 Millionen Euro (Vorjahr: 50 Millionen Euro). Nach einer Zuführung zur Schwankungsrückstellung in Höhe von 25 Millionen Euro (Vorjahr: 20 Millionen Euro) verbesserte sich das versicherungstechnische Ergebnis der Schaden- und Unfallversicherung auf 107 Millionen Euro (Vorjahr: 29 Millionen Euro).

Zusammen mit den versicherungstechnischen Ergebnissen der Lebens- und Krankenversicherung sowie des Pensionsfondsgeschäfts ergibt sich ein Betrag in Höhe von 144 Millionen Euro (Vorjahr: 40 Millionen Euro). Ein Großteil der Steigerung kommt zustande, weil 2018 konzerninterne Rückversicherungsverträge zur Finanzierung der Zinszusatzreserve beendet wurden. Dieser einmalige Sondereffekt wirkt sich mit rund 60 Millionen Euro auf das versicherungstechnische Ergebnis aus.

Das Kapitalanlageergebnis der nichtversicherungstechnischen Rechnung betrug 162 Millionen Euro (Vorjahr: 202 Millionen Euro).

 

Seite 3: Ratings mit stabilem Ausblick

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