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Doppelte Diagnose bringt Sicherheit bei psychischen Erkrankungen

Psychische und psychosomatische Erkrankungen sind oft nur schwer zu erkennen und die Dunkelziffer der Erkrankten hoch. Um Fehler bei der Di­agnose zu vermeiden, haben die Debeka, größte private Krankenversiche­rung, und MEDIAN, der führende private deutsche Leistungsanbieter im Bereich der Rehabilitation, jetzt einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Die Kooperation bietet Debeka-Versicherten die Möglichkeit, sich bei Fach­ärzten und Psychologischen Psychotherapeuten von MEDIAN eine Zweit­meinung zu Ihrer psychischen Gesundheit einzuholen und so mehr Sicher­heit hinsichtlich des individuellen Behandlungsbedarfs sowie möglicher Therapieoptionen zu erhalten.

Experten-Meinung von MEDIAN gefragt

„Wir schließen mit diesem Projekt eine wichtige Lücke bei der Versorgung unserer Versicherten und versprechen uns von der Kooperation, dass mög­liche Fehleinschätzungen in diesem wichtigen Bereich vermieden werden”, so Annabritta Biederbick, Leiterin der Hauptabteilung Krankenversicherung Vertrag bei der Debeka.

„Nichts wäre folgenschwerer für unsere Versi­cherten, als wenn ihre ernsthafte Erkrankung durch einen Fehler nicht rechtzeitig erkannt würde.” Der Privatversicherer setzt dabei aus gutem Grund auf die Expertise von MEDIAN.

Das Gesundheitsunternehmen be­handelt derzeit in 52 Kliniken und Einrichtungen bundesweit psychische und psychosomatische Erkrankungen. Zehn Kliniken davon sollen in das Projekt mit der Debeka aktiv eingebunden werden.

„Es freut uns, dass die Expertise und Qualität der Behandlung von MEDIAN im Bereich der Psy­chosomatik so hohe Anerkennung findet”, so Geschäftsführer und Chief Development Officer Benedikt Simon. „Wir haben bereits vor Jahren einen intensiven wissenschaftlichen Austausch unter den Chefärzten unserer Fachklinken im Medical Board Psychosomatik initialisiert, dessen großes Know-how uns jetzt zu Gute kommt.”

Sichere Diagnose ohne lange Wartezeiten

Aufgabe von MEDIAN ist es im Rahmen der Kooperation, in den ausge­wählten Kliniken mit den Versicherten der Debeka ein etwa zweistündiges Assessment durchzuführen, um den aktuellen Behandlungsbedarf und die richtige Versorgungsform abzuklären.

Am Ende steht dann ein aussage­kräftiger schriftlicher Befundbericht, der eine Empfehlung für eine mögliche weitere therapeutische Behandlung abgibt. Je nachdem zu welchem Er­gebnis die Begutachtung kommt, unterstützt MEDIAN die Versicherten dann auch bei der anschließenden Umsetzung der Empfehlungen.

Schnelle Hilfe passt in bestehende Programme

Für die Debeka passt die neue Kooperation mit MEDIAN genau in ihre be­reits bestehenden Angebote für psychisch kranke Versicherte. So bietet die Debeka bereits das Serviceangebot „WegWeiser“, ein Angebot mit dem sich Versicherte Termine für ambulante Erstgespräche bei einem wohno­hrtnahen Psychotherapeuten vermitteln lassen können.

Das ergänzende niederschwellige E-Mental-Healthcare Angebot „novego“ bietet darüber hinaus online-gestützte Hilfe für leichte depressive Verstimmungen, Angst­störungen und/oder eine beginnende Burnout-Symptomatik in vier bis zwölf Wochenmodulen an.

Und das Nachsorgeprogramm „ProPerspektive“ der Debeka ist ein maximal zwölfmonatiges Versorgungsprogramm für Versi­cherte nach einem Klinikaufenthalt und bietet eine telefonische und Online-Unterstützung ergänzend zur ärztlichen bzw. psychotherapeutischen Be­handlung. Die jetzt vereinbarte Zusammenarbeit mit MEDIAN soll auch mit diesen bereits bestehenden Programmen vernetzt werden.

Foto: Shutterstock