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E-Scooter: Details zur Versicherung abwarten

Bald kommt die Versicherung für E-Scooter. Derzeit besitzen nur zwei Modelle eine Zulassung durch das zuständige Bundesamt. Wieso jetzt weiterhin Geduld gefragt ist.

E-Scooter sind das neue Fortbewegungsmittel in der Stadt.

E-Scooter erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Wenn der Bundesrat Mitte Mai dem Verordnungsentwurf zustimmt, dürfen E-Scooter in Deutschland auch im öffentlichen Verkehr fahren.

Allerdings müssen sie dafür laut Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge bestimmte Vorgaben (z. B. zwei voneinander unabhängige Bremsen) erfüllen.

Was erhältlich ist, muss nicht erlaubt sein

Vor dem Hintergrund anhaltender Klimadiskussionen ist das jetzt für manch einen der geeignete Zeitpunkt, über den Kauf eines E-Rollers nachzudenken. Die letzten Meter zwischen Haltestelle und Büro oder Schule lassen sich dann einfach, schnell und relativ klimaverträglich zurücklegen.

Derzeit sind auch bereits viele Modelle im Handel erhältlich. Doch mit dem Kauf sollten Verbraucher warten, bis die Verordnung verabschiedet ist.

Dann erst steht fest, welche Vorgaben ein E-Scooter erfüllen muss, um im öffentlichen Verkehr genutzt werden zu dürfen. Schließlich wäre es ärgerlich, mehrere hundert Euro für ein Fortbewegungsmittel auszugeben, mit dem man später nur auf Privatgrund herumflitzen darf.

Seite zwei: Typenschild erleichtert Erkennung [1]

An einem sogenannten Typenschild können Käufer dann leicht erkennen, ob ein E-Scooter die Voraussetzungen erfüllt. Dieses Typenschild mit der Bezeichnung “Elektrokleinstfahrzeug” befindet sich meist auf der Unterseite oder am Rahmen des Fahrzeugs.

Dadurch weist der Hersteller nach, dass der E-Scooter die gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Fehlt ein solches Typenschild, sollte der Verbraucher, wenn er den E-Scooter im öffentlichen Verkehr nutzen möchte, von einem Kauf absehen.

Fahren ohne Plakette ist sträflich

Vor dem Losfahren muss jeder Roller versichert werden. Dazu braucht die Versicherung die Identifikationsnummer auf dem Typenschild.

Erst dann kann die Versicherungsplakette für das Schutzblech mitgenommen werden. Ignorieren ist unklug: Fahren ohne Plakette ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, für die ein Bußgeld fällig werden. (dr)