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Ermittlung der Einkommenslücke bei Arbeitsunfähigkeit

Mit einer Krankentagegeldversicherung lässt sich die Einkommenslücke bei längerer Arbeitsunfähigkeit schließen. Ein Rechentool zur Ermittlung dieser Lücke bietet jetzt die Universa an.

Bei länger dauerndem Arbeitskraftverlust können die Einbußen beim Einkommen erheblich sein.

Es hilft dabei, dass bei der Bedarfsermittlung nichts Wichtiges vergessen wird. Bei privat krankenversicherten Arbeitnehmern sollte zum Beispiel neben dem Nettoeinkommen auch einkalkuliert werden, dass die Beiträge für die private Kranken- und Pflegeversicherung weitergezahlt werden müssen und Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung inklusive dem Arbeitgeberanteil anfallen können.

400 Euro monatlich können fehlen

Bei gesetzlich Krankenversicherten beträgt das Krankengeld 70 Prozent vom Bruttoeinkommen, jedoch maximal 90 Prozent vom Netto. Davon werden noch einmal rund 12 Prozent Sozialabgaben zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung abgezogen. Bei einem Bruttomonatseinkommen von beispielsweise 2.800 Euro und einem Nettoverdienst von 1.900 Euro fehlen damit unter dem Strich rund 400 Euro monatlich.

Gesetzlich Versicherten fehlt oft das Wissen

Das ist vielen gesetzlich Versicherten nicht bewusst und kann besonders in der Familien- und Eigenheimfinanzierungsphase zu einem unerwarteten finanziellen Engpass führen, so die Universa. Bei Gutverdienern ist das Nettokrankengeld durch die Beitragsbemessungsgrenze zudem auf rund 2.792 Euro (Kinderlose 2.784) monatlich begrenzt.

Wer seine Einkommensabsicherung überprüfen will, kann die Rechenhilfe unter www.universa.de/rechner [1] ohne Angabe von persönlichen Daten nutzen. (fm)

Foto: Shutterstock