JU: Finanzierungspläne zur Grundrente sind respektlos

Tilman Kuban, Vorsitzender der Jungen Union, spricht sich bereits am Wochenende deutlich gegen die Reformpläne der SPD aus. Nun folgt ihm mit Mark Hauptmann der Vorsitzender der Jungen Gruppe in der CDU/CSU Bundestagsfraktion. Wieso die „Respektrente“ eine Respektlosigkeit ist.

Junge Menschen können die Auswirkungen der Debatte noch nicht verstehen.

Laut Medienberichten plant Bundesarbeitsminister Heil, die Grundrente durch einen Griff in die Sozialkassen zu finanzieren. Dazu erklärt der Vorsitzende der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Mark Hauptmann:

„Die Überlegungen des Bundesarbeitsministers zur Finanzierung seiner Grundrente offenbaren einen desaströsen Umgang mit den gezahlten Beiträgen der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler.“ teilt Hauptmann in einer Pressemitteilung mit.

Finanzierung darf nicht aus anderen Töpfen erfolgen

Grund dafür sind die Pläne von Bundessozialminister Hubertus Heil, die von ihm gewünschte Respektrente durch Zugriff auf die Rücklagen der Krankenkassen zu finanzieren.

Insbesondere sei es der jungen Generation gegenüber respektlos, auf Rücklagen zuzugreifen, die eigentlich für konjunkturell schwächere Zeiten gedacht sind, so Mark Hauptmann weiter. 

Die fehlende Legitimation durch den Koalitionsvertrag für die Pläne sei dementsprechend nur ein einen Seitenblick wert:

„Die sogenannte „Respektrente“ entpuppt sich als Respektlosigkeit gegenüber allen heutigen und zukünftigen Beitragszahlern, auf deren Rücken die Planspiele des Bundesarbeitsministers ausgetragen werden sollen.“ 

Jüngere Menschen können Debatte und Auswirkungen noch nicht verstehen

Gerade vielen jüngeren Menschen fehlt (noch) der Überblick, wie sich ihre Rente im Alter zusammensetzen wird.

Laut einer jüngst veröffentlichten Studie des Versorgungswerks Metallrente erwarten 84 Prozent der 17- bis 27-Jährigen, dass sich der Staat um eine verlässliche Rente kümmert.

Mit seinen Plänen durch die Hintertür droht der Arbeitsminister das Vertrauen einer ganzen Generation in die Politik zu verspielen.“

 

Foto: Shutterstock

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