- Finanznachrichten auf Cash.Online - https://www.cash-online.de -

Kfz-Versicherung: Elektroautos teilweise deutlich günstiger

Für eine Elektroauto zahlen deutsche Autofahrer bis zu 22 Prozent weniger Kfz-Versicherungsbeitrag als für einen vergleichbaren Pkw mit Verbrennungsmotor. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Vergleichsportals Check24 hervor.

Sowohl bei E-Autos als auch bei Verbrennern gibt es hohes Sparpotenzial durch einen Kfz-Versicherungswechsel.

Im Schnitt der fünf günstigsten Tarife koste der BMW i3 nur 414 Euro jährlich. Für die Versicherung [1] des Benziners BMW 116i werden laut Check24 durchschnittlich 531 Euro im Jahr fällig.

Auch der beliebteste Elektroflitzer Renault Zoe könne deutlich günstiger versichert werden als der Renault Twingo (minus elf Prozent).

Ein anderes Bild zeige sich allerdings bei VW: Mit jährlich 468 Euro zahlen Fahrer des e-Golf zwölf Prozent mehr als Besitzer des Golf VII (418 Euro).

Typklasse ist ausschlaggebend

Kaum Unterschiede zwischen den Elektro- und Verbrennungsvarianten gebe es bei Nissan (null Prozent) und Smart (plus vier Prozent).

“Kfz-Versicherungen für Elektroautos sind nicht grundsätzlich günstiger oder teurer als für vergleichbare Verbrenner”, so Dr. Tobias Stuber, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei Check24 [2].

“Für die Abweichungen beim Kfz-Versicherungsbeitrag ist die Typklasse der betrachteten Modelle ausschlaggebend, die unter anderem die Schadenhäufigkeit berücksichtigt. Der Vergleich verschiedener Kfz-Versicherungstarife lohnt sich in jedem Fall.”

Seite zwei: Hohes Sparpotenzial durch Wechsel [3]

Das Sparpotenzial durch einen Kfz-Versicherungswechsel sei sowohl bei Stromern als auch bei Verbrennern sehr hoch. Am meisten können Fahrer eines BMW i3 sparen: Der Anbietervergleich reduziert laut Check24 die jährlichen Kosten um bis zu 66 Prozent beziehungsweise 678 Euro.

Vergleichsportale fördern Wettbewerb

Bei den Autos mit Verbrennungsmotor liege der Renault Twingo mit ebenfalls 66 Prozent Sparpotenzial vorne. Pkw-Halter zahlen im günstigsten Tarif 625 Euro weniger als beim teuersten Anbieter.

Der Wettbewerb zwischen Kfz-Versicherern wird von Vergleichsportalen [4] gefördert, wie eine repräsentative Studie der WIK-Consult, einer Tochter des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste ergibt. So sparten Verbraucher innerhalb eines Jahres insgesamt 318 Millionen Euro. (bm)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Kfz-Versicherung:

Straßenverkehr: Was tun bei falschen Anschuldigungen? [5]

Kfz-Versicherung: Die fairsten Anbieter aus Kundensicht [6]

Das eigene Auto verleihen – mehr als ein Freundschaftsdienst [7]