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Krebs: So verteilen sich die Fallzahlen

In reichen Ländern sterben mittlerweile mehr Menschen an Krebs als an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, zumindest bei den unter 70-Jährigen. Das geht aus einer Studie hervor, die im Fachmagazin „Lancet“ veröffentlicht und von Statista [1] aufgegriffen wurde.

Laut der ForscherInnen haben sich die Möglichkeiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen und zu behandeln immer weiter verbessert und gehen daher als Todesursache deutlich zurück. In einigen Jahren dürften demnach auch weltweit Krebserkrankungen die häufigste Todesursache sein. Zwar war Deutschland in die Analyse nicht mit einbezogen, allerdings zeichnet sich auch hier dieser Trend ab.

Jeder dritte Fall ist Brustkrebs

Wie die Grafik von Statista zeigt, unterscheiden sich die Krebsneuerkrankungen hierzulande zwischen den Geschlechtern deutlich. Insgesamt gab es im Jahr 2014, den aktuellsten verfügbaren Zahlen beim Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert-Koch-Institut, knapp 227.000 Neuerkrankungen bei Frauen und 249.000 Neuerkrankungen bei Männern.

In 30,5 Prozent der Fälle wurde bei Patientinnen Brustkrebs diagnostiziert, bei den Patienten ist die Prostata mit 23 Prozent am häufigsten betroffen. Lunge, Darm und Haut sind bei beiden Geschlechtern in den Top 5 vertreten. Hinzu kommt bei Frauen die Erkrankung der Gebärmutter, bei Männern die der Harnblase.

 

Quelle: Statista [1]