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Smart Home: HDI will Wasserschäden den Hahn abdrehen

Über eine Million Leitungswasserschäden verzeichnen die deutschen Gebäudeversicherer jährlich nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Gemeinsam mit dem bekannten Armaturenhersteller Grohe geht HDI in der Wohngebäudeversicherung in Sachen Schadenprävention neue smarte Wege.

Neues Bad und alte Leitungen: Wenn Leitungen bersten, können die Folgen teuer sein. Smarte Systeme können helfen, die Schäden gering zu halten.

 

Rohrleitungssysteme haben eine begrenzte Lebensdauer von etwa 30 bis zu 50 Jahren. Jedes vierte Haus in Deutschland hat diese Altersgrenze mittlerweile erreicht oder überschritten.

Frank Manekeller, Schadenleiter bei der HDI Versicherung AG, weiß aus langjähriger Erfahrung: “Wird nicht saniert, ist ein Schaden quasi programmiert. Auch jüngere Gebäude kann es jederzeit treffen: Mangelhafte Rohrverbindungen, defekte und falsche Dichtungen oder nicht fachgerecht in Eigenarbeit installierte Armaturen sind häufige Auslöser für Wasserschäden in den vier Wänden.”

Nicht selten dringt das Wasser etwa bei Mikro-Leckagen über einen längeren Zeitraum unbemerkt in Bodenbeläge, Mauerwerk und Inventar ein. Eine aufwändige Ortung der Leckage, wochenlang nicht nutzbare Räume durch Trocknungsmaßnahmen und großflächige Sanierungen sind bei solchen Schäden keine Seltenheit und – dank moderner Smart Home Überwachungssysteme –  vermeidbar.

 

Seite 2: Prävention und Sensibilisierung [1]

 

 

Präventionsverständnis stärken

Markus Rehle, Vorstand für den Bereich Produkte bei der HDI Versicherung AG, erklärt: “Präventionsarbeit ist eine der elementaren Leistungen eines Versicherers. Die intelligente, App-basierte Wassersteuerung “Grohe Sense Guard” hat uns überzeugt: Gezielt können wir unsere Kunden für das wichtige Thema Wasserschutz in ihrem Wohngebäude sensibilisieren und ihnen gleichzeitig eine Lösung anbieten, sich vor aufwendigen Wiederherstellungsmaßnahmen nach einem Wasserschaden zu schützen.”

Michael Rauterkus, CEO von Grohe, bestätigt: “Wir freuen uns, in unserem neuen Geschäftsfeld, der Schadenprävention bei Versicherungskunden, mit HDI einen erfahrenen Partner gewonnen zu haben. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass das Präventionsverständnis der Kunden gestärkt wird, denn das oft verheerende Ausmaß von Wasserschäden wird von vielen Hausbesitzern unterschätzt.”

 

Seite 3: Smart soll Schäden reduzieren [2]

 

 

Genau hier setzt das smarte Wasserschutzsystem des Amaturenherstellers Grohe an. Das Grohe Sense System besteht aus einem Wassersensor und einem Kontrollgerät. Der Wassersensor misst die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit, erkennt Wasseransammlungen und alarmiert, wenn Messwerte ungewöhnlich hoch oder niedrig sind.

Smarte Technologie  soll Wasserschäden vermeiden

Das Kontrollgerät wird direkt an der Hauptwasserleitung installiert und misst Wasserdruck, Durchfluss und Verbrauch sowie die Systemtemperatur. Es erkennt ungewöhnliche Verbräuche, selbst kleinste Leckagen und schlägt auch Alarm bei Frostgefahr.

Bei Abweichungen vom normalen Status erzeugt das Gerät einen optischen und akustischen Alarm und der Hausbesitzer wird parallel via App informiert. Schwachstellen im Rohrleitungssystem werden sofort identifiziert und die Wasserzufuhr bei einem Loch oder Riss im Leitungssystem automatisch unterbrochen.

HDI bietet Wohngebäudekunden, die ein Ein- oder Zweifamilienhaus bewohnen, den Sense Guard inklusive der Installation über den HDI Netzwerkpartnerbetrieb Belfor an. Zusätzlich erhalten HDI-Kunden in der aktuellen Wohngebäudeversicherung nach dem Einbau des Leckageschutzgeräten einen Beitragsnachlass. (dr)

 

Foto: Shutterstock